Trampolin WM 2021 Baku – Teil 2 – Blog

DSINA grüßt euch,

auf der DTB Seite ist von 18.11.2021 folgendes zu lesen:

https://www.dtb.de/trampolinturnen/news?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=10591&cHash=76c19e13081f216bd72cd0a43eb9b882

Fabian Vogel und Matthias Pfleiderer sind bei der Trampolin-WM in Baku/Aserbaidschan Vizeweltmeister im Synchron geworden. Im Finale bestätigten sie am Samstag (20.11.21) mit 52,290 Punkten ihren zweiten Platz aus der Qualifikation, Sieger wurden die Weißrussen Andrei Builou und Aleh Rabtsau (52,930). „Wir sind unglaublich stolz auf die Jungs.“


„Es war der perfekte Abschluss dieser WM, auch wenn es mit den Einzelfinals oder besseren Platzierungen nicht ganz geklappt hat“, sagte Prokesova zufrieden.


Den Auftakt in die Trampolin-Weltmeisterschaften hatte am Donnerstag (18.11.21) aus deutscher Sicht Leonie Adam gemacht. Die Stuttgarterin Leonie Adam startete gut vorbereitet in ihre Qualifikationsrunde, und absolvierte zunächst eine starke Pflichtübung. Bei der Kür kam sie jedoch nach dem zweiten Sprung etwas seitlich auf, versuchte dies dann im nächsten Sprung zu korrigieren, was ihr leider nicht mehr gelang. So musste sie nach dem vierten Sprung ihre Übung leider abbrechen. „Es ist sehr schade, da Leonie am Tag zuvor sehr gute Übungen geturnt hat. Jedoch blicken wir nach vorne „, betonte die Trampolin-Cheftrainerin Katarina Prokesova.

Bei den Männern gingen anschließend Matthias Pfleiderer, Tim Oliver Gesswein, Matthias Schuldt und Fabian Vogel auf das Tuch. … „Wir haben sehr stark angefangen mit drei guten Pflichtübungen. Leider lief es dann in der Kür nicht so wie erwartet und wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben. Wir müssen die Situation zunächst analysen und dann schauen, was los war.“


Alle Ergebnisse sind hier abzurufen:

https://live.gymnastics.sport/schedule.php?idevent=16136


DSINA

DSINA analysiert seit 2017 die Ergebnisse von Deutschlands Spitzen Trainer und Aktivengespann und zwar Detailliert und in eine nie dagewesene Deutlichkeit. Seit einem Jahr wird die Ergebnisse dessen Analysen auf der Seite dsina.de allen Trampolininteressierten auch zugänglich gemacht. Es gibt, was der WM Ergebnisse betrifft nichts zu analysieren was nicht schon längst allen bekannt ist. Nichtdestotrotz, DSINA analysiert weiter. Allerdings, DSINA hat schon längst die Hoffnung aufgegeben das dessen Analysen irgendetwas bei den Verantwortlichen weder angekommen ist noch etwas an den deprimierenden Zuständen im Trampolinturnen sich ändert wird.

Es kann keinem Entgangen sein das DSINA’s Berichterstattung wenig Gutes über der Trainer und Aktivengespann der Nationalmannschaft zu Berichten hat und zwar aus einem einfachen Grund. Es gab, wenn man ehrlich ist, fast ausschließlich nur unerfreuliches worüber DSINA hatte Berichten können.

Das Ergebnis der Nationalmannschaft bei der WM in Baku/Aserbaidschan war auch keine Ausnahme. Es war, die Ergebnisse der WM Qualifikationswettkämpfen nach, nichts anders zu erwarten als einen weiteren misslungenen Auftritt der Nationalmannschaft.

Der Vizeweltmeister Titel im Synchronturnen wird DSINA zu einem späteren Zeitpunkt kommentieren.

DSINA fängt an mit Ausschnitte aus dem oben Zitierten Bericht.

„Es war der perfekte Abschluss dieser WM, auch wenn es mit den Einzelfinals oder besseren Platzierungen nicht ganz geklappt hat“, sagte Prokesova zufrieden.


„Nicht ganz geklappt hat“, sagte Prokesova zufrieden. Das kann ihr nicht ihr ernst sein. Es war ein wiederholtes Desaster.

Wie kommt DSINA zu diese Aussage? Trotz eine bewusste Absenkung der Qualifikationskriterien für die Teilnahme an der WM in Baku oder gerade deswegen waren die Ergebnisse im Einzelnen Bereich bei der WM zum wiederholten Mal mehr als unerfreulich.


Schauen wir die Ergebnisse der Männer an:

  1. 50% der Männermannschaft könnten ihren Übungen in der Qualifikationsrunde nicht zu Ende Turnen.
  2. 75% der Männermannschaft könnten sich für die Halbfinale (Top 24 Männer) nicht qualifizieren
  3. Matthias der sich für die Halbfinale qualifizieren könnte brach bei seine dritten Weltmeisterschaften hintereinander ab.
  4. Sprich, 75% der Männermannschaft waren nicht in der Lage eine komplette wettkampfprogram durchzuturnen.
  5. Keine der Männermannschaft waren bei der WM in der Lage DTBs stark reduzierten Qualifikationskriterien von 56,500 zu turnen. Die beste Kürübung kam von Matthias der in der Quali runde 55.885 turnte.
  6. Der einzige der eine komplette wettkampfprogram durchturnen könnte war Tim-Oliver. Für seine Kürübung bekam er 55.050 Punkte. Viel Zuwenig um sich für ein Halbfinale zu qualifizieren.

Deutschlands, auch bei den Weltmeisterschaften 2018 in St. Peterburg, 2019 in Tokio und 2021 in Baku, beste Turner Matthias Pfleiderer hat in alle der 3 vergangenen Weltmeisterschaften wohlgemerkt (im Halbfinale) wenige als 50 Punkte erzielen können.


So sieht es aus. So ist der tatsächliche Leistungsstand der Deutscher Nationalmannschaft der Männer im Einzelbereich.


Bei den Frauen ist die Situation noch dramatischer

Wer Teil 1 dieses Berichts aufmerksam gelesen hat kann es nicht einem entgangen sein das die beiden nominierten Turnerinnen Leonie Adam und Aileen Rösler in eine sehr schlechte Verfassung waren und in keinsterweise weder auf die Qualifikationswettkämpfen noch auf die Weltmeisterschaften adäquat vorbereitet. Die beiden haben die seit Jahren schlechtesten Ergebnisse bei den Qualifikationswettkämpfen abgeliefert. Beide Turnerinnen, sowie Matthias Pfleiderer und Tim-Oliver Gesswein, stammen aus derselben Halle und werden von denselben Trainer betreut. Sprich derselben Trainer der 2015 als DTBs Cheftrainer für die Männer 59,00 und für die Frauen 54,00 Punkte von den Trainern und deren Aktiven verlangte. Die o. g. Aktiven werden in einem Bundesstützpunkt in dem 3 Hauptamtlichen Trainern tätig sind. Optimale Bedingungen könnte man behaupten. So ist es auch. Es geht nicht um die WM in Baku als solche, es geht um die Jahrelange Misserfolge die, so DSINA, mit den vorhandenen Möglichkeiten nicht hatte passieren sollen/müssen.


Aufgrund dessen stellt DSINA die folgende Frage. Was ist aus den eigenen Ansprüchen von damals (2015) geworden?


Obwohl die beiden nicht für die WM Qualifizieren könnten dürften sie durch ein einfaches Nominierungsverfahren trotzdem daran teilnehmen.

Eine Farce und eine Fiasko der seines Gleichen sucht. Erstens, wie schon in mehrere Podcasts und Blogs angesprochen, waren die Kriterien massive reduziert um die Aktiven die Peinlichkeit einem wiederholten Misserfolg bei den Qualifikationswettkämpfen zu ersparen. Und zweites, die gängige Praktiken haben gezeigt das eine Nachnominierung sowieso erfolgt. Ergo, die Qualifikationswettkämpfen mit den Reduzierten Kriterien sind Pro-Formen und bedeutungslos.

So ist es gekommen wie es kommen müsste. Im Falle von Aileen Rösler, einst Deutschlands heißeste Hoffnungsträge für die Zukunft, waren die Ergebnisse so besorgend erregend das es offensichtlich war das irgendetwas nicht stimmt, nicht stimmen könnte. Trotz Aileens schlechter Verfassung bei den Qualis nominierte Katka Aileen für die Weltmeisterschaften. Aus welchem Grund wie auch immer aber ganz bestimmt nicht auf Grund ihre Leistung bei der Qualis.


Ende vom Lied, Aileen musste, trotz Nominierung, aus verschiedenen Gründen ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaften in Baku den DTB eine Absage erteilen. Die Frage die nicht nur DSINA stellt ist, ‚Was ist da los‘?


Bei Leonie liefen die Qualis für die WM noch schlechter als bei Aileen. Sie kam trotzdem in den Genuss eine Nachnominierung. Wie bei Aileen, aus welchem Grund wie auch immer aber ganz bestimmt nicht auf Grund ihre Leistung bei der Qualis. Mit welche Berechtigung? Das wollen im Sinne der Transparenz viele wissen. Mit einen Antwort ist, aus guten Gründen, aber nicht zu erwarten.

Der Leistungsstand im Spitzensport in Deutschland ist sehr schwach und besonders bei den Frauen. Die Starke Pflichtübung von dem Katka sprach war weit weg von dem was Leonie im Stande zu turnen ist. Und das ist das Problem, Leonie kann gut turnen wenn alles klappt. Das ist auch der Grund für Leonis und Aileens Nachnominierungen, sie haben das Potential.

Leonie, Deutschlands Nummer 1 kann gut turnen wenn alles klappt aber es klappt in der Regel nicht. Im Gegenteil, ihre Bilanz über die Jahren kann man, gemessen an ihre Potential (diplomatisch ausgedruckt), mit sehr mager bezeichnen. Ihre Nachnominierung wie so oft in der Vergangenheit ist auf das Prinzip ‚Hoffnung‘ erfolgt. Hoffentlich turnt sie durch, hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich. So kam es wieder zu eine nicht Qualifizierte Nachnominierung. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Hier ein Zitat von Katarina Prokesova

„Den Auftakt in die Trampolin-Weltmeisterschaften hatte am Donnerstag (18.11.21) aus deutscher Sicht Leonie Adam gemacht. Die Stuttgarterin Leonie Adam startete gut vorbereitet in ihre Qualifikationsrunde, und absolvierte zunächst eine starke Pflichtübung.“

Die Starke Pflichtübung von dem Katka sprach bracht Leonie 47,140 Punkte und gerade noch den 21igsten Platz. Was war DTBs Ziel bei der WM?


DSINA Zitiert:

DTB
  1. ZIELSTELLUNGEN

Das Nominierungsverfahren für die WM 2021 hat folgende Zielstellungen:

1. Erreichen von Halbfinal- und Finalleistungen im Einzel

So betrachtet ist das Wort ‚stark‘ fehl am Platz. Stark ist nach DSINAs Verständnis was ganz anders.

So ist es zum wiederholten Mal gekommen, wie es nach dem Qualifikationswettkämpfen kommen müsste. Leonie brach nach dem vierten Sprung ihre Übung ab.


Hier die Bilanz der sechs nominierten Aktiven für die Weltmeisterschaften 2021 in Baku.

  1. Aileen Rösler war nicht imstande ihre Nominierung für die Teilnahme an der WM Teilzunehmen.
  2. Leonie nach ihrem Abbruch in der Qualifikationsrunde und landete auf dem 47igsten Platz mit 63,73 Punkten
  3. Matthias nach seinem Abbruch im Halbfinale landete auf dem 18ten Platz mit 29.500 Punkte
  4. Fabian Vogel nach seinem Abbruch in der Qualifikationsrunde landete auf dem 60igsten Platz mit 79,445 Punkten
  5. Matthias Schuld nach seinem Abbruch in der Qualifikationsrunde landete auf dem 71igsten Platz mit 60,760 Punkten
  6. Tim-Oliver Gesswein war der einzige Deutsche Athlet der seine Übungen durchturnte. Am Schluss landete Tim-Oliver auf Platz 28 mit 105.655
  7. Und zum wiederholten Mal, keiner weder die Männermannschaft noch Leonie war bei der WM in der Lage DTBs stark reduzierte Qualifikationskriterien von 56,500 Männer und 52,00 Punkte bei den Frauen zu turnen.

DSINA

Jetzt kommt DSINA zu den Vizeweltmeister Titel im Synchronturnen.

Nach die beiden Berichten Teil 1 und Teil 2 kann keiner zufrieden sein und sogar ein WM Vizeweltmeister Titel kann nicht darüber hinweg täuschen in welchen selbstgemachten Problemen das der Fachgebiet steckt. Das traurige daran, es wird sich nicht ändern.

Trotz alldem, Fabian und Matthias sind in Baku Vizeweltmeister im Synchron geworden und sie haben alle Grunde glücklich zu sein. Wer wünscht sich nicht so einem Titel? Natürlich jeder. Sie haben durchgehend das abgerufen was sie in der Synchronwettbewerb in der Lage zu turnen waren und durchturnten. Etwas was DSINA immer gepredigt hat und aus gutem Grund. Wenn du durchturnst zwingst du die Konkurrenz auch durchzuturnen aber besser, ansonsten haben die Konkurrenz keine Chancen irgendetwas zu melden in einem Wettbewerb.

Sie haben die Beständigkeit bei den Übungen im Synchronturnen unterbeweis gestellt und gesiegt. DSINA gratuliert euch. Hut ab, gut gemacht.

DSINA hofft das die verdiente Freude an den Weltvizemeister Titel im Synchron schwappt rüber zu den Einzelwettbewerb. Der Sport und das Fachgebiet Trampolinturnen hierzulande hat es dringend nötig.


Wie immer, in diesen schwierigen Zeiten, passt auf euch auf. Bleibt gesund und munter, euer Podcaster, und Blogger 

David Pittaway

Als Sportbegeisteter, Trampolin Enthusiast und immer für unsere Sportart mit dem Herzen dabei hat Dave sehr viel in der Vergangenheit erreicht.
Jetzt ist es Zeit einiges an Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.

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