Verschlossene Augen – Blog

DSINA grüßt euch

wo soll DSINA mit dem Podcast, Blog und Vlog anfangen? Es ist ein schwieriges Unterfangen. Eine mögliche Ausgangsbasis könnte die Sportreform von 2016 sein, da sich kaum jemand im Bereich des Trampolinturnens für die damalige Umsetzung der Reform verantwortlich fühlt und deshalb weitermacht, als hätte es nie eine Sportreform gegeben. Das Zitat von Albert Bartlett „Die größte Schwäche der menschlichen Rasse ist unsere Unfähigkeit, exponentielles Wachstum zu verstehen“ beschreibt die Situation treffend. Die Verantwortlichen verschließen ihre Augen vor der Umsetzung einer Sportreform. „So entstand das Bild ‚ und der zugehörige Vlog.“


Die Hauptfigur in der Mitte des Bildes stellt den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) dar, der im Bereich des Trampolinturnens eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der dringend benötigten Sportreform in Deutschland spielen soll. Sie dominiert das Bild durch ihre Größe und die Strahlkraft ihrer Farben. Der auffälligste Faktor ist jedoch, dass die Figur keine klare Vision hat, da ihre Augen bedeckt sind. Daher scheint der DOSB in einigen wichtigen Dingen blind zu sein.

Die zweite Figur auf der linken Seite des Bildes zeigt eine weibliche Figur mit einem apathischen Ausdruck im Gesicht. Sie ist die Nationaltrainerin für das Fachgebiet Trampolinturnen und repräsentiert den Deutschen Turner-Bund. Die Farben sind weniger strahlend als bei der zentralen Figur und wie bei der zentralen Figur sind beide Augen geschlossen.

Die dritte Figur auf der rechten Seite des Bildes zeigt einen Mann. Auch hier sind die Farben gedämpft und sein Ausdruck ist neutral. Wie bei den anderen beiden Figuren sind auch seine Augen geschlossen. Diese Figur repräsentiert die Trainer und Leistungssportler der deutschen Nationalmannschaft, die sich weigern, die notwendigen Reformen im deutschen Sport anzugehen. Sie sind mit dem aktuellen Zustand zufrieden und genießen es, ihre eigene Agenda zu verfolgen und zwar ohne jegliche Konsequenzen befürchten zu müssen.


Die Gesamtintention des Bildes besteht darin, zu zeigen, dass die Verantwortlichen für die Anwendung, Umsetzung und Überwachung der notwendigen Schritte zur Verbesserung der sportlichen Leistungen Deutschlands auf internationaler Ebene in der Tat in der Verantwortung stehen. Trotzdem verschließen sie die Augen vor der Frage, warum Veränderungen notwendig sind und was getan werden muss, um eine Verbesserung der Leistung herbeizuführen. Dieses Verhalten im Zusammenhang mit der Sportreform ist unverantwortlich.


Unverantwortlichkeit bedeutet, dass Einzelpersonen, Organisationen oder Institutionen nicht für ihre Handlungen oder Entscheidungen zur Verantwortung gezogen werden. Es fehlt an Rechenschaftspflicht oder an der Bereitschaft oder Fähigkeit, Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen. Dies kann zu einem Mangel an Transparenz, Vertrauen und Glaubwürdigkeit führen und sich negativ auf die Beteiligten auswirken. Im Sport, wo Unverantwortlichkeit tief verwurzelt und weit verbreitet ist, ist dies nicht anders. Das Konzept der Rechenschaftspflicht ist wichtig, um sicherzustellen, dass Einzelpersonen und Organisationen ethisch handeln und für ihre Handlungen und Entscheidungen zur Rechenschaft gezogen werden.


Ein Sprichwort, „Too many chiefs and not enough Indians“ (Zu viele Häuptlinge und zu wenige Indianer), beschreibt die Situation treffend, in der es zu viele Personen in Führungs- oder Managementpositionen gibt und nicht genügend Arbeiter oder Untergebene, um die Aufgaben auszuführen. Dies führt zu Verwirrung, Ineffizienz und einem Mangel an Fortschritt oder Erfolg. Das Sprichwort soll nicht wörtlich genommen werden oder als Referenz auf die Kultur oder Geschichte der amerikanischen Ureinwohner verstanden werden, sondern vielmehr als metaphorischer Ausdruck, der ein häufiges Problem in vielen Organisationen und Situationen beschreibt.


Eine Analyse der Ergebnisse der Olympischen Spiele Tokio 2020 hat ergeben, dass der deutsche Leistungssport insgesamt weiterhin einen Rückgang der Medaillen verzeichnet und dass die Sportreform von 2016 ihr Ziel eindeutig verfehlt hat. Warum? Ein Parade Beispiel dafür könnte das Fachgebiet Trampolinturnen sein, das die Sportreform bewusst immer noch nicht wahrnehmen will geschweige denn ergreifen und deshalb trotz optimaler Bedingungen konnte sich das Fachgebiet Trampolinturnen nicht für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren.


Als Konsequenz fordert das deutsche Resort Leistungssport schon wieder eine grundlegende Veränderungen und eine stärkere Professionalisierung der Strukturen und des Personals, um in Zukunft wieder konkurrenzfähiger zu sein. Der Bericht kann auf der Webseite des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) eingesehen werden. https://www.dosb.de/sonderseiten/news/news-detail/news/deutscher-leistungssport-zieht-lehren-aus-tokio-2020


Machen wir einen Sprung zum 22.11.2022

Die folgende Zusammenfassung betrifft ein Interview mit dem CEO des DOSB, Torsten Burmester, in dem er den kürzlich von ihm verfassten Gastartikel für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) diskutiert. Dort beschreibt er, wie eine Trendwende im Leistungssport erreicht werden kann.

In DSINA’s Blog gibt es einen Link zu dem Bericht: https://www.dosb.de/leistungssport/leistungssportreform


Nicht vergessen, dieser Artikel ist sechs Jahre nach der designierten Sportreform von 2016 erschienen.

Heißt das, die Leistungssportreform ist gescheitert?

Burmester erklärt, dass die Entwicklung des Leistungssports in Deutschland stagniert und dass es nicht ausreicht, nur kleine Verbesserungen vorzunehmen, um eine echte Trendwende zu erreichen. Er glaubt, dass der DOSB dafür verantwortlich ist, Veränderungen anzutreiben und bestehende Muster zu durchbrechen, und dass neue Ansätze notwendig sind, um dies zu erreichen.

Das grundlegende Problem besteht darin, dass die Überzeugungen des CEO des DOSB, Torsten Burmester, und die tatsächliche Realität voneinander massiv abweichen. DSINA zitiert Burmester, der betont, …

DSINA zitiert: “dass es die Verantwortung des DOSB sei, Veränderungen anzustoßen und bestehende Muster zu durchbrechen, wobei neue Ansätze erforderlich sind, um dies zu erreichen.“ Zitate enden.

In der Realität ist jedoch oft das Gegenteil der Fall. Ein Beispiel hierfür ist das Trampolinturnen, bei dem der DOSB bei wichtigen Entscheidungen im Trampoliturnen auch am selben Tisch sitzt.

DSINA zitiert aus einem Katalog von ‚ANTWORTEN AUF HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN (Stand 22.11.2022)‘ In DSINA’s Blog gibt es einen Link zu dem Bericht: https://www.dosb.de/leistungssport/leistungssportreform


Eine der Fragen:

Was bedeutet die Professionalisierung von Verbänden konkret – wird die Autonomie der Verbände in Frage gestellt?


Die Antwort darauf, DSINA zitiert:

Unsere Mitgliedsorganisationen waren, sind und bleiben autonome Verbände mit hundertprozentiger Eigenverantwortung. In der beidseitig verbindlichen Zusammenarbeit zum Thema Spitzensport müssen bei öffentlicher Förderung durch den Steuerzahler jedoch von allen beteiligten Partnern entsprechende Pflichten übernommen werden. Ein klarer Bestandteil für die Zukunft wird sein, dass sich im deutschen Leistungssport sportfachliche Experten intensiv, quasi jeden Tag rund um die Uhr, kompetent mit den Leistungssportthemen und -aufgaben befassen. Der daraus resultierende Aufwand kann in der zu leistenden Qualität nur von geeigneten Hauptberuflichen erbracht werden. Diese wiederum müssen eng mit den jeweiligen Präsidien zusammenarbeiten und in deren Entscheidungen eingebunden sein – im Idealfall mit Sitz und Stimme im Präsidium. Wie die intensive Einbindung der sportfachlichen Belange und der daraus resultierenden Pflichten im Sinne der öffentlichen Förderung aber konkret umgesetzt werden kann, ist durch jeden einzelnen Spitzenverband eigenverantwortlich zu regeln.“


„Grüße von Pontius Pilatus! Hier wäscht der DOSB die Hände in Unschuld und das bis heute. Seit Dezember 2020 berichtet DSINA darüber, warum die Sportreform von 2016 kläglich gescheitert ist und stellt die Frage, ob die Gründe dafür auch auf andere Sportarten übertragbar sind. Obwohl der DOSB bei wichtigen Sitzungen im Bereich Trampolinturnen vertreten ist, konnte DSINA bis heute nicht feststellen, welche Rolle der DOSB bei der Umsetzung der Sportreform spielt. Trotz der Analyse und Aufklärung von Missständen in zahlreichen Podcasts (aktuell 34) und Blogs (aktuell 42), bleibt unklar, was die Vertreterin des DOSB den Verantwortlichen im DOSB bezüglich der Missstände im Trampolinturnen berichtet und welche Maßnahmen im Sinne der Sportreform ergriffen werden. Die Antworten auf diese Fragen interessieren nicht nur DSINA, sondern auch die Sportgemeinschaft.


Zurück zu den ANTWORTEN AUF HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN von 22.11.2022.


Warum brauchen wir eine Leistungssportreform?

Die internationale Konkurrenz hat sich verschärft und nimmt weiter zu. Diesen rasanten internationalen Entwicklungen mit zunehmender Professionalisierung müssen wir durch die Optimierung unseres Systems gerecht werden. Außerdem war die Förderung des Leistungssports in Deutschland bisher zu wenig von einer einheitlichen Linie und Führung geprägt, sowohl in den verschiedenen Sportarten als auch in den verschiedenen Regionen. Wir wollen ein System schaffen, das von der Spitze bis zur Basis stringent in eine Richtung geht. Damit schaffen wir mehr Effizienz und verändern das Nebeneinander in ein Miteinander.


Was ist das grundsätzlich Neue an der Reform?

Kurz zusammengefasst: Stärkere Qualifizierung der Leistungssportförderung durch klarere Zielstellungen und besser abgestimmte Kooperationen aller Beteiligten. Mehr Effizienz durch eine stringentere Planung, damit eine bessere Umsetzung durch eine klarere Steuerung und damit auch ein besseres Qualitätsmanagement durch die Spitzenverbände und den DOSB. Bei allen Maßnahmen stehen die in diesem gesamtheitlichen System optimal geförderten Athleten/innen im Fokus.


Warum wird der Leistungssport überhaupt staatlich gefördert?

Der Leistungssport hat eine wichtige Funktion in der Gesellschaft. Spitzensportler/innen sind Vorbilder für viele Menschen, sich selbst zu bewegen. Sie sind Botschafter unseres Landes. Die Spitzensportler/innen leben die Werte des Sports vor, die für die Gesellschaft bedeutend sind: Fairness, Respekt, Miteinander, Leistung. Ein Bekenntnis zur Leistung ist für unsere Gesellschaft in allen Bereichen wichtig. Gerade ein Land wie Deutschland wird in seiner internationalen Wahrnehmung über seine Eliten – unter anderem aus dem Sport – stark geprägt.


Sind Medaillen wirklich das wichtigste Ziel und wenn ja, warum?

Es liegt in der Natur des Leistungssports, dass man sich erfolgreich messen will. Der größte Erfolg misst sich nun einmal in fair gewonnenen Medaillen. Doch Erfolg heißt für uns auch Finalplätze, persönliche Bestleistungen und hoffnungsvolle Ergebnisse im Nachwuchsbereich. Wir wollen den Athletinnen und Athleten durch die Optimierung der Rahmenbedingungen ermöglichen, ihr Leistungspotenzial voll auszuschöpfen. Außerdem haben wir weitere wichtige Zielstellungen im Leistungssport wie seine Werte Fairplay, Respekt und Miteinander, die Vorbildfunktion der Spitzensportler/innen für die Sportentwicklung insgesamt und nicht zuletzt die gute Repräsentation unseres Landes. Darüber hinaus gibt es unter dem Dach von SPORTDEUTSCHLAND unzählige Initiativen, die jenseits von Medaillen und den leistungssportlichen Zielen den gesamten Wert des Sports ausmachen. Doch in dem jetzt diskutierten Projekt fokussieren wir uns klar auf die nationale und internationale Leistungsspitze.


Was heißt das genau: Der Athlet steht im Fokus?

Unsere Aufgabe ist es, das leistungssportliche und berufliche Umfeld für die Athletinnen und Athleten so zu gestalten, dass sie ihr Potenzial voll ausschöpfen können und international konkurrenzfähig sind. Deshalb wurde aus der Perspektive des Athleten alles analysiert: Betreuung (Trainer, sportmedizinische, psychologische Betreuung, Ernährungsberatung, Karriereberatung), Infrastruktur (Trainings- und Wettkampfstätten), Trainingsmöglichkeiten, Duale Karriere (Vereinbarkeit von Schule/Studium/Beruf und Spitzensport). Wir wollen die Strukturen an den Athleten ausrichten wo immer möglich und nicht umgekehrt.


Geht es bei der Reform nur um Effizienz?

Es geht natürlich zu allererst darum, die Mittel für den Spitzensport so effizient wie möglich einzusetzen. Zum einen sollen die Rahmenbedingungen besser genutzt, aber auch weiterentwickelt werden. Dabei wird das Umfeld der Athleten/innen voll umfänglich mit einbezogen, z.B. die Absicherung der Zukunft, aber auch die Verbesserung der Trainersituation oder der Ausbau der wissenschaftlichen Unterstützung. Doch es zeichnet sich auch klar ab, dass bei allen möglichen Verbesserungen der Effizienz der Mittelbedarf weiter steigen wird.


Fließen die Werte des Sports in die Förderung ein?

Grundvoraussetzung für eine Förderung des Leistungssports ist das Bekenntnis aller Beteiligten von Athleten/innen über Trainer/innen bis zu Offiziellen zu den in der Olympischen Charta festgehaltenen Werten. Darüber hinaus haben wir auch in unseren DOSB-Regelwerken klare Wertmaßstäbe definiert, die einzuhalten sind. Nicht zuletzt wollen und werden wir das über klare Vereinbarungen mit allen Betroffenen sicherstellen.


Was ist das Potenzialanalysesystem (PotAS) und wie funktioniert es?

Bisher wurden hauptsächlich die Ergebnisse der Vergangenheit gewertet, um die Verbandsförderung für die nächsten Jahre festzulegen. Künftig soll die Förderung disziplinscharf nach den Erfolgen, aber auch den Potenzialen der Zukunft und den strukturellen Aspekten des Verbandes bemessen werden. Bei der Ermittlung dieser Potenziale kommt PotAS ins Spiel, eine wissenschaftliche Methode, um Bewertungen der Disziplinen in den Bereichen Erfolg, Potenzial und Strukturen vorzunehmen. Das Ergebnis von PotAS ist eine Cluster-Einteilung der Sportarten und einzelnen Disziplinen. Diese Clusterung bildet dann die Grundlage für die intensiven Strukturgespräche mit den einzelnen Spitzenverbänden – erst nach diesen Gesprächen legt die so genannte Förderkommission die Förderung fest. Die einzelnen Bewertungsergebnisse dienen außerdem dem differenzierten Qualitätsmanagement durch den Geschäftsbereich Leistungssport des DOSB. Damit unterstützen wir die Verbände in ihrer sportlichen und strukturellen Entwicklung. Wichtig ist, dass PotAS die Attribute für die Disziplinen des jeweiligen Spitzenverbandes bewertet und damit keine Aussagen zu den Potenzialen und Perspektiven einzelner Athleten treffen wird und kann.


Wie sehen die Kriterien von PotAS im Einzelnen aus?

Die PotAS-Kommission hat die so genannten Attribute (Bewertungsfaktoren), die nötig sind, um eine für den Leistungssport umfassende, disziplinscharfe und faire Bewertung der Disziplinen der Verbände zu erreichen, final festgelegt. Zu den strukturellen Attributen zählen zum Beispiel Aspekte der Dualen Karriere, der Nachwuchsförderung und der Trainersituation.


Was ist mit Steuerung gemeint?

Der DOSB übernimmt konsequent das zentrale Management des Leistungssports in Deutschland. Er steuert und begleitet die Umsetzung des Leistungssportkonzepts professionell, transparent und effizient. Im Vordergrund steht die sportfachliche und strukturelle Beratung der Spitzenverbände und Partnerorganisationen. Die Qualitätssicherung erfolgt beim DOSB durch ein konsequenteres Qualitätsmanagement. Der DOSB leitet die Strukturgespräche und berät die Spitzenverbände und Landessportbünde sowie alle beteiligten weiteren Institutionen wie z.B. die Olympiastützpunkte und die Bundesstützpunkte, die DOSB-nahen Institutionen IAT und FES oder die Einrichtungen wie die Trainer-Akademie oder die Führungs-Akademie in der Umsetzung der Projekte und Vereinbarungen. Gemeinsam mit den Zuwendungsgebern entscheidet der DOSB über die Förderung in der Förderkommission. Durch eine synchronisierte Herangehensweise sollen alle Förder- und Investitionsentscheidungen auf allen Ebenen des Netzwerks des deutschen Leistungssports der Gesamtzielstellung dienen.


Braucht der Sport nach der Reform mehr Geld? Wenn ja, wofür?

Die Optimierung und Professionalisierung der Strukturen, die Weiterentwicklung des Leistungssportpersonals, zu der auch die Verbesserung der Situation der Trainer zählt und insgesamt verbesserte Rahmenbedingungen für ambitionierte Sportler/innen mit nachweislichem Potenzial werden in der Folge eindeutig einen größeren Aufwand zur Folge haben. Über die Notwendigkeit, die Rahmenbedingungen für den Leistungssport in Deutschland verbessern zu müssen, besteht inzwischen bei allen Beteiligten Einigkeit.


Warum wird die Zahl der bestehenden Stützpunkte reduziert?

Da wir die Bedingungen für die Athletinnen und Athleten an den zukünftigen Bundesstützpunkten deutlich verbessern wollen, ist eine Konzentration notwendig, denn diese Optimierung der Bedingungen ist für alle bestehenden Bundesstützpunkte finanziell nicht umsetzbar.


Was hat das für Folgen?

Einige der Bundesstützpunkte werden zu Landesstützpunkten, an denen vor allem die Nachwuchssportler zukünftig die funktionierenden Strukturen weiterhin zum Leistungsaufbau nutzen können. Der DOSB führt gemeinsam mit den Spitzenverbänden intensive Gespräche mit allen Partnern des Sports über die Bundes-, Landes- bis zur Lokalpolitik und regionalen Unterstützern, damit es bestmögliche Lösungen für jeden Standort geben kann.


Wie und wann wird der geordnete Übergang vom bisherigen in das neue System gestaltet?

Das Reformkonzept wurde im Dezember 2016 von den Mitgliedsorganisationen des DOSB beschlossen. Im Jahr 2017 haben wir gemeinsam mit allen Partnern mit der Umsetzung begonnen. Manche Aspekte werden schnell umgesetzt und andere benötigen aufgrund ihrer Komplexität eine längere Übergangsphase mit einzelnen Umsetzungsschritten. Die Reform soll ihre Wirkung mit Erfolgen bei den Olympischen Sommerspielen 2024 und den Olympischen Winterspielen 2026 vollumfänglich entfalten.


Fazit / Zusammengefasst

Die Leistungssportreform soll den Leistungssport in Deutschland optimieren, um international konkurrenzfähiger zu werden. Bisher war die Förderung zu wenig von einer einheitlichen Linie geprägt, weshalb ein System geschaffen werden soll, das von der Spitze bis zur Basis stringent in eine Richtung geht. Die Reform soll eine stärkere Qualifizierung der Leistungssportförderung durch klarere Zielstellungen und besser abgestimmte Kooperationen aller Beteiligten bringen und mehr Effizienz durch eine stringentere Planung und Steuerung erreichen. Dabei steht der Athlet im Fokus, um ihm die bestmögliche Unterstützung zu bieten und sein Leistungspotenzial voll auszuschöpfen. Der Leistungssport wird staatlich gefördert, weil Spitzensportler/innen Vorbilder für viele Menschen sind, die Werte des Sports vorleben und Deutschland in seiner internationalen Wahrnehmung prägen. Medaillen sind ein wichtiges Ziel im Leistungssport, aber auch Fairplay, Respekt und Miteinander sowie die Vorbildfunktion der Spitzensportler/innen für die Sportentwicklung insgesamt. Die Mittel sollen so effizient wie möglich eingesetzt werden, wobei die Werte des Sports Grundvoraussetzung für eine Förderung sind.


Wie immer, in diesen schwierigen Zeiten, passt auf euch auf. Bleibt gesund und munter, euer Podcaster, Blogger und Vlogger.

David Pittaway


Wer DSINA verfolgt wird feststellen müssen, dass die oben genannten Fragen und entsprechenden Antworten weit, aber sehr weit auseinander klaffen.

Als Sportbegeisteter, Trampolin Enthusiast und immer für unsere Sportart mit dem Herzen dabei hat Dave sehr viel in der Vergangenheit erreicht.
Jetzt ist es Zeit einiges an Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.

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