Checklisten – Blog

DSINA grüßt euch

In dem folgenden Blog will DSINA einen Bericht veröffentlichen, den die Verantwortlichen für das tägliche Training der Nationalmannschaft 2017 erhielten.


Für diejenigen, die DSINA aufmerksam verfolgen, wird der nächste Bericht ‚Checklisten‘ nichts Neues sein. Es wird keinem aufmerksamen Leser / Leserin entgangen sein, dass derselbe Bericht im Teil eines anderen Blogs schon erschienen ist. Sprich im Blogbericht ‚DIE OMINÖSEN VERANTWORTLICHEN – TEIL 2‘ vom 13. September 2021 (https://dsina.de/die-ominoesen-verantwortlichen-teil-2-blog/)


Warum eine Wiederholung, könnte man fragen, das ist in doppelter Hinsicht schon längst Schnee von gestern. Das mag sein, aber dieser Bericht von damals hat wegen dem jetzigen Verlauf und der weiteren Entwicklung des Sports heute mehr denn je seine Gültigkeit aufrechterhalten. Es ist offensichtlich, dass der Inhalt des Berichts nach wie vor von der Mehrzahl der Trainer in Deutschland keine Beachtung findet. Möglicherweise verständlich (?), langjährige Berufstrainer haben einen riesen Schatz an Erfahrung und deshalb haben sie so was wie ‚Checklisten‘ nicht nötig. Eine gewaltige Fehlentscheidung, die sich in den überwiegenden miserablen Ergebnissen der Nationalmannschaft niederschlägt.


Denkt darüber nach, wo würden wir sein, wenn unter anderem in der Medizin oder Baubranche, um nur zwei Beispiele zu nennen, keine ‚Checklisten‘ vorhanden wären? Warum stellt die Nationalmannschaft und deren Trainer eine Ausnahme dar? Weil sie erfahren sind und ‚gute Ergebnisse‘ am fließenden Band liefern? Wohl kaum.


Aufgrund dessen verdient der Inhalt dieses Blogs eine „eigenständige“ Berichterstattung um, zum wiederholten Mal, die Wichtigkeit von ‚Checklisten‘ zu untermauern. Schließlich hat sich DTBs Fachgebiet Trampolinturnen nicht für die olympischen Spiele 2021 in Tokio qualifizieren können und das trotz exzellenter Voraussetzungen.


Checklisten

Irgendwann haben sich die meisten von uns an ein Rezept heran gewagt, sowie den Kartoffelauflauf hier in diesem Beispiel.

Kartoffelauflauf mit Schinken, Frühlingszwiebeln und Ei

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Kosten: Günstig
Dauer: 50 min (Ofen)

Zutaten (Für 4 Personen)

3 Frühlingszwiebeln
150 g geräucherter Schinken
800 g festkochende Kartoffeln
Butter, für die Form
1 Knoblauchzehe
350 ml Sahne
4 Eier
80 g geriebener Gruyère
Salz
Pfeffer, aus der Mühle
Muskat, frisch gerieben

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und schräg in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Den Schinken in Streifen schneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden.
  3. Eine Auflaufform ausbuttern und lagenweise Kartoffeln, Frühlingszwiebeln und Schinken einschichten.
  4. Den Knoblauch schälen, fein hacken und darüber verteilen. Die Sahne mit den Eiern und dem Käse verrühren, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen.
  5. Die Käse-Ei-Sahne über die Kartoffeln gießen und im Backofen ca. 50 Minuten garen. Sollte der Auflauf zu dunkel werden, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
  6. Herausnehmen und am besten heiß servieren.

Was hat dieses Kartoffelauflaufrezept mit Hochleistungssport zu tun? Meiner Meinung nach hat es sehr viel damit zu tun weil es vollgepackt ist mit Informationen, wie ich sie in meiner Arbeit als Trainer verrichte.


Erstens, was ist ein Rezept? Es ist nichts anderes als eine Kontrollliste, in Englisch ‚checklist‘, alle Gerichte haben eine. Eine effektive Kosten–Nutzen-Rechnung wenn man so will. Rezepte haben den Vorteil, dass man mit der Verfolgung der einzelnen Schritte dafür sorgt, dass die Qualität des Endprodukts dauerhaft konstant bleibt.


In der Medizin und Baubranche, um ein paar Beispiele zu nennen, ist die Nutzung von Kontrolllisten Gang und Gebe. Aber im Leistungssport werden Kontrolllisten so gut wie nie benutzt. Warum nicht? Wenn ein Trainer jahrelang immer wieder mit denselben Bewegungsmustern und technischen Problemen konfrontiert ist, glaubt er die Lösung zu kennen ohne die Notwendigkeit einer Kontrollliste zu benutzen. Aber genau in solchen Situationen beginnt die Qualität seines Tuns und die seines Schützlings darunter zu leiden ohne dies gemerkt zu haben.


Es reicht nicht aus, dass ein Trainer eine grobe Vorstellung davon hat, wie man mit einem bestimmten Problem umzugehen hat. Ein Trainer muss wichtige Sequenzen einplanen und die kalkulierbare Realität einer gegebenen Situation erfassen, um on-time-effektiv zu sein. Meine tägliche Strategie benutzte das Pareto-Prinzip (20/80-Regel) in Kombination mit einer Aufgabenliste, die ich in ähnlicher Weise wie bei einem Kochrezept verfolge. Klingt zu einfach um wahr oder effektiv zu sein.


Sportlicher Erfolg auf höchstem Niveau wird gepaart mit persönlichem Stolz und Nationalprestige und in den Sportarten wie Trampolin, in der 1/10 Punkt, und im Skeleton, wo eine 1/100 Sekunde den Unterschied machen kann, ist das Fachgebiet Sportwissenschaft äußerst komplex geworden. Man muss die Frage stellen, ‚sind die Trainer zeitlich in der Lage der komplexen Masse des Wissens ohne Hilfe von Mentoren, Werkzeugen und Daten zu sammeln, sortieren, analysieren, interpretieren und in das Trainingsregime individuell zu integrieren? Wohl kaum.


Was tun?


Checklisten erstellen und verwenden.

Wir haben gesehen, dass in einem multidimensionalen Setting die Spezialisten auch mit Schwierigkeiten konfrontiert sind. Eine Checkliste, die im Training verwendet wird, ist nichts anderes als eine Einkaufsliste oder ein Kochrezept, sie unterstützt Gedächtniserinnerungen. Mit der Verwendung von Checklisten, fand ich, könnte ich ein höheres standardisiertes Modell der Leistung in unsere täglichen Trainingseinheiten einbauen. Das brachte mir in meinem ehemaligen Trainerdasein im Trampolinturnen und im Skeleton unseren entscheidenden Vorteil, auch bei den ‚Olympischen Jugendspielen‘.


Alles, was ich sagen kann ist die Verwendung von Checklisten hielt mich in Einklang mit meinem kurz, mittel und langfristigen Ziel. Sie schützten mich vor der Gefahr, Abkürzungen zu tätigen und von unserem strategischen Plan abzuweichen. Meine Listen wurden zu meinen Mentoren. Sie hielten mich auf Kurs und hinderten mich daran, Gedächtnisversäumnisse zu vermeiden und meine Aufmerksamkeit für Details nicht zu vernachlässigen. Checklisten können ein kognitives Sicherheitsnetz gegen elementare Fehler liefern und darin liegt ihr Mehrwert.


Ich hatte und habe im Trampolinturnen und Skeleton eine klare „Big Picture“ Perspektive von dem, was war, was ist und ein geistiges Bild von dem, was für den künftigen Erfolg erforderlich war und ist. Was folgt, ist eine einfache Reihe von täglichen Bewusstseinskontrollen, die den Weg vorwärts ebnen. Dabei werden die wichtigsten Themen angesprochen, wo sie am dringendsten gebraucht werden und zwar zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Art und Weise. Auch hier bieten Checklisten ein zuverlässiges Management-Tool für die Bändigung von Komplexität. Der Trick ist, sich an das 20/80-Prinzip zu halten und Checklisten zu kodifizieren in einer Reihe von einfachen, verständlichen Schritt für Schritt Gedächtnisstützen. Checklisten funktionieren.


Meine Checklisten sicherten meine Arbeitsstrategie, indem sie mich davon abhielten, grundlegende, aber wesentliche Elemente zu übersehen, die Beispielsweise für Ashleighs zukünftige Entwicklung erforderlich waren. Das einzige, was Checklisten nicht tun können, ist die Menschen dazu zu bringen, sie zu nutzen.


Mit der Benutzung von Tools wie ‚Myotest Pro‘ war ich unter anderem in der Lage, Ashleighs Fortschritte im Skeleton detailliert dokumentieren zu können. Solche Informationen verleihen Zuversicht weil man schwarz auf weiß sieht, wohin die Reise geht und das man auf Kurs ist.


Ein Beispiel:

Bericht zum Saisonbeginn 2015/16

Der Saisonhöhepunkt für Ashleigh wird die Teilnahme an den ‚Olympischen Jugendspielen ‘ sein, die in Lillehammer/Norwegen im Februar 2016 stattfinden wird.


Ein kurzer Rückblick:

Vor gut drei Jahren analysierte ich die Ergebnisse und Parameter der Teilnehmerinnen der ‚Jugendolympiade 2012‘ in Igls/Österreich. Diese Ergebnisse habe ich mit Ashleighs damaliger Leistung an derselben Bahn verglichen. So konnte ich rückwirkend konstruieren, was Ashleigh zu leisten hat um möglicherweise eine der drei Medaillen bei der ‚Jugendolympiade 2016‘ ergattern zu können.

Seitdem Ashleigh nicht mehr mit den hauptamtlichen Trainern in Berchtesgaden trainiert war ich zwangsweise für die Erstellung und Durchführung von Ashleighs Trainingsprogrammen verantwortlich. Um ihr Training überwachen zu können habe ich unter kontrollierten Bedingungen regelmäßig Messungen durchgeführt.


Hier zwei Beispiele:

In den letzten 2 Jahren hat Ashleighs Body-Mass-Index (ein Messwert, der Ihre Körpermasse darstellt), von Juli 2013 (54 kg) bis September 2015 (68,5 kg) 14,5 kg an Körpermasse gewonnen. In der selben Zeit hat sie ihre Sprunglesitung (Squat Jumps) bei einem einzelnen Sprung die Max. Leistung um 46%, die Max Kon. Kraft um 44%, die Max. Geschwindigkeit um 7% und ihre Max Höhe um 16% steigern können.

Ashleighs Durchschnittsleistung über 5 Sprünge hat sich um jeweils 48% (Leistung), 39% (Kraft) 9% (Geschwindigkeit) und 18% (Höhe) verbessert und wie gesagt, all dies bei einer Gewichtszunahme von 14,5 kg.

In den letzten 2 Jahren haben wir außerdem dafür gesorgt, dass Ashleigh mehr als 200 Fahrten pro Saison hatte.


So konnte Ashleigh von Saison 2012/13 zur Saison 2014/15 ihre 5 Bestzeiten an der Bahn am Königssee um durchschnittlich 4,26 Sekunden verbessern.

Saison 2012/135 BestzeitenSaison 2014/155 BestzeitenDifferenz
03.03.201357,75 JCC WK15.02.1553,54 / JCC4,21
03.03.201357,75 BM WK15.01.1553,78 / WC3,97
03.03.201358,10 BM WK15.02.1553,91 / JCC4,19
02.03.201358,16 BM/JCC18.02.1554,14 / DJM Trg4,02
02.03.201359,14 BM/JCC19.02.1554,23 / DJM4,91

Auf diese Art und Weise avancierte Ashleigh in der Saison 2014/15 mit ihren 14 Jahren zu einer der besten U18 Skeletonfahrerinnen weltweit.


Zurzeit befindet sich Ashleigh in einer ‚Tapering‘ Phase des Trainings. Tapering, sportbezogen, ist ein englischer Begriff für eine progressive, nicht lineare Reduzierung der Trainingsintensität während eines variablen Zeitraums. Dies findet oft nach einer intensiven Trainingsvorbereitung statt, mit dem Ziel, eine Verringerung des physiologischen und psychologischen Stresses des täglichen Trainings im Vorfeld eines Wettkampfs. Dies verhindert eine Stagnation der sportlichen Leistung und trägt zu einer Optimierung der sportlichen Leistung im Wettkampf bei. Ashleighs erster Wettkampf ist die Schweizer Anschubmeisterschaft in Andermatt am 26. September.


Was ist zu beachten beim Erstellen einer Checkliste?

Nach einer Analyse der zur Verfügung stehenden Informationen muss man genau definieren, welche Ergebnisse von der Verwendung der Checklisten zu erwarten sind. Dann muss man eine Wahl treffen. Ich verwendete vor allem ein ‚für gültig erklären‘ Format, das gab mir die Flexibilität, die ich brauchte und gleichzeitig zwang mich dies, über wichtige Punkte nachzudenken, die bestätigt werden mussten.

In der Trainingssituation ist es nicht immer leicht, alle Bedürfnisse der einzelnen Sportler/innen nachzugehen und unter Berücksichtigung der Anzahl der Athleten die im ‚Perspektivkader‘ zu überwachen sind, müssen Checklisten kurz sein um wirksam zu sein. Dies führt oft zu einem Interessenskonflikt zwischen Knappheit und Wirksamkeit. Zu knapp und es besteht die Gefahr, wichtige Verbesserungsbemerkungen zu verpassen. Zu viel Information in einer Checkliste reduziert seinen praktischen Wert in der Trainingssituation. Als Faustregel, meine Checklisten brauchten nicht mehr als eine Minute, um sie zu lesen.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die man zur Verfügung hat, und die Entscheidungen, die zu treffen sind, müssen sich an dem gesammelten Feedback Information orientieren.


Hier ein paar wegbegleitetende Listen, die ich während der Vorbereitung für die ‚Olympischen Jugendspiele‘ im Skeleton benutzte:


1. Wiederholungsprüfungsliste: Diese Liste sichert das Wesentliche. Hier muss ich schauen, dass Ashleigh während des Trainings immer wieder auf das Elementare beim Schieben aufmerksam gemacht wird.

2. Bestätigungsprüfliste: Ist eine Liste der gelernten Techniken die besondere Aufmerksamkeit benötigt. Wenn es soweit ist wird das gelernte ein Teil der Wiederholungsprüfungsliste werden bis es automatisiert ist und weniger Achtung benötigt.

3. Analytische Prüfungsliste: Hier muss ich immer wieder Videoaufnahmen analysieren und mich auf das, was meine Augen nicht in Echtzeit sehen, konzentrieren. Korrekturen schriftlich notieren, zusammen mit Verbesserungsvorschlägen.

4. Prioritätsprüfliste: Das ist der nächste Schritt der zu bewältigen ist. Der nächste Schritt, der Ashleigh aus ihrer Komfortzone rausholt um etwas Neues lernen zu können.

5. Die Schritte 1 bis 4 immer wieder wiederholen.

Ich habe alle vier austauschbaren Checklisten über einen Zeitraum von 3 ½ Jahren bei unserer Vorbereitung für die Olympischen Jugendspielen verwendet.


Das Ergebnis?


Sie hat alle vier Qualifikationsrennen sowie die
Goldmedaille bei den Olympischen Jugendspielen 2016 gewonnen!


Es wäre die Aufgabe eines zukünftigen Bundestrainers dafür zu sorgen, dass die Trainer, die mit den Athleten die Arbeit am Gerät zu verrichten haben, eine Art ‚Masterplan‘ bekommen, mit dem sie sich identifizieren und am dem sie sich orientieren können. Dies gilt auch für die Athleten.

Das Verfolgen eines ‚Masterplans‘ ist aber nicht ausreichend um zum Erfolg zu gelangen. Daten müssen verglichen werden um zu kontrollieren, ob die Athleten auf Kurs sind oder nicht. Ein Beispiel aus meinem Vorschlag für die Vorgehensweise von Leonie Adam, bezogen auf die ToF. Schafft sie es, Monat für Monat über einem Zeitraum von 19 Monaten den ToF Wert um 0,02 Sekunden zu erhöhen um auf den gewünschten ToF Wert von 16,500 zu kommen? Wenn ja hat unsere Vorgehensweise zum Erfolg geführt. Wenn nicht müssen wir sofort und in dem Monat, in dem die Werte nicht stimmen, analysieren wieso nicht und etwas unternehmen um heraus zu finden, warum nicht und das Problem umgehend beheben.


Mit dieser Vorgehensweise bleibt das ‚Top Team Future‘ auf Kurs für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020.


Handlungsmobilisierende Rhetorik besteht im Allgemeinen aus einer Kombination der folgenden Elemente: „Eine fantasievolle Vision der Zukunft, eine realistische Darstellung der Gegenwart und eine selektive Beschreibung der Vergangenheit, die als Kontrast zur Zukunft dienen kann“ sowie genug Spezifität, um die Handlungsimplikationen der Sprache deutlich zu machen.


Durch die Reaktion auf sich bietende Gelegenheiten mit „diszipliniertem Opportunismus“ hätte sich DTBs Fachgebiet Trampolinurnen, die eine Sportart ist, die in der Leistung oft als relativ stabil angesehen wird, mit erstaunlicher Geschwindigkeit in der Leistung verbessern können. Aber wer von den ‚erfahrenen Trainern‘ hat sowas wie ‚Checklisten‘ nötig? Den Ergebnissen nach, alle und zwar dringend.


DSINA verwendete absichtlich einfache Sprache und Konzepte, um dessen Strategie zu beschreiben, weil DSINA die Einfachheit schätzte, die einfache Ideen hervorbrachten: Trainingseinheiten sollten nichts etwas Komplizierteres sein, so kann der Sport auf ein Problem oder eine Gelegenheit konzentrieren und dann schnell und entschlossen auf die besten Ideen und Gelegenheiten reagieren. Einfachheit ist eine Qualität heute in Kulturen verhöhnt. Das Problem was DOSB & der DTB Fachgebiet Trampolinturnen haben sind komplexe aber wenige effektive Kulturen die mit Nuancen beladen sind. Es ist nicht umsonst das DTBs Fachgebiet Trampolinturnen bei den Qualifikationswettkämpfen für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio, die durchaus realistische Chancen hatten daran teilzunehmen, selbstverschuldet verpasste. Bildlich betrachtet, die Nationalmannschaft erreichte den Bahnhof nachdem der Zug schon längst abgefahren war. So ist es vermutlich auch dem DOSB bei den Olympischen Spielen ergangen.


Der Zweck des Dialogs ist zielgerichtetes Handeln zur Verbesserung des Geschäfts – und nicht nur ein Gespräch um seiner selbst willen.“


Sportsorganisationen und Unternehmen, die Wissen in Taten umsetzen, sind unermüdlich handlungsorientiert – in ihrer Sprache und in der Sicherstellung durch Nachverfolgung und Zuweisung von Verantwortlichkeit, dass etwas als Ergebnis von Gesprächen, Planungen und Entscheidungen geschieht. Solche Sportsorganisationen handeln nach der grundlegenden Wahrheit, dass es keine Wissenslücke geben wird, egal was die Leute sagen, planen oder fühlen. Die Leute müssen wissen, lernen und zwar aus dem Tun selbst erfahren. Siehe ‚EPISODE 11 STRATEGIE UND TAKTIK ZUR GOLDMEDAILLE IM SKELETON – PODCAST & BLOG‘.


Das Geniale an DSINA’s Vorgehensweise im ‚Skeleton‘ war die unnachgiebige Konzentration auf Maßnahmen und Ergebnisse und nicht nur wie üblich auf überflüssige Meetings, Präsentationen und Dokumente, wie sie in Sportsorganisationen so oft, zu oft vorkommen. DSINA’s Aufgabe besteht darin, Probleme nicht nur aufzudecken, sondern auch zu lösen.


Sportsorganisationen, die Wissen erfolgreich in Taten umsetzen, haben eine Dringlichkeitseinstellung, dies zu tun. Sie nehmen Probleme oder Hindernisse nicht als Gründe wahr, etwas nicht zu tun. Vielmehr formulieren sie Probleme, wie die Dinge erreicht werden können. Siehe ‚EPISODE 11 STRATEGIE UND Taktik ZUR GOLDMEDAILLE IM SKELETON – PODCAST & BLOG‘.


Dabei handeln sie nach der Weisheit, dass andere Sportsorganisationen, die die Vor- und Nachteile, die Fallstricke und Schwierigkeiten sehen, sich selbst davon abhalten, es überhaupt zu versuchen.


Wie immer, in diesen schwierigen Zeiten, passt auf euch auf. Bleibt gesund und munter, euer Podcaster, Vlogger und Blogger

David Pittaway

Als Sportbegeisteter, Trampolin Enthusiast und immer für unsere Sportart mit dem Herzen dabei hat Dave sehr viel in der Vergangenheit erreicht.
Jetzt ist es Zeit einiges an Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.

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