Teil 3
zwischen Mindestnorm und internationaler Finalfähigkeit
Was die vollständige Bilanz von Cottbus über Vorbereitung und Leistungsentwicklung zeigt
David Charles Pittaway · DSINA · Stand 26. Oktober 2026
Wettkampfbilanz bis einschließlich 18. Oktober 2026
Auswahlstand gemäß FIG-Nominativliste vom 21. Oktober 2026, bearbeitet am 22. Oktober
Die deutsche Auswahl für die WM in Nanjing stützt sich auf eine schmale Leistungsbasis. Die drei nationalen Qualifikationstermine und die ausgewerteten Weltcups brachten nur wenige vollständige Normnachweise hervor; für eine regulär qualifizierte Frauenmannschaft reichte es nicht. Cottbus brachte am 17. und 18. Oktober Synchron-Silber für Lars Garmann und Matthias Schuldt, aber kein deutsches Einzelfinale. Dieser dritte Teil untersucht, welche Leistungen die Auswahl tragen und was die Bilanz über Vorbereitung und Leistungsentwicklung aussagt. [4, 8–24]
Die FIG-Nominativliste mit Stand 21. Oktober führt im Trampolin-Einzel nur Matthias Schuldt und Lars Garmann, gemeinsam auch im Synchron. Nach Vogels am 19. Oktober veröffentlichter Absage wurde Lauxtermann nicht ergänzt. Damit fehlt die dritte Person für den Männer-Teamwettbewerb. Das angekündigte Teamfinalziel ist mit diesem Aufgebot bei der WM vom 5. bis 8. November nicht erreichbar. [1, 4, 37, 38]
Als ehemaliger Bundestrainer interessiert mich, ob die Vorbereitung die für diese Ziele erforderliche Leistung zuverlässig verfügbar macht. Medaillen und persönliche Verbesserungen verdienen Anerkennung. Ein öffentlich gefördertes Leistungssportprogramm muss sich darüber hinaus daran messen lassen, ob es internationale Konkurrenzfähigkeit entwickelt.
Mindestnorm und internationale Finalfähigkeit liegen auseinander
Die veröffentlichten WM-Kriterien nennen das Erreichen von Q2 und Finalleistungen im Einzel sowie Finals im Team und Synchron. Der reguläre Zahlenweg verlangt zwei Küren, die jeweils die Mindestpunktzahl und die Mindestschwierigkeit erfüllen. Ein bestandener Nachweis ist damit eine Zugangsvoraussetzung innerhalb des Auswahlverfahrens. Er garantiert keinen bestimmten internationalen Rang. [1
| Regulärer Nachweis für die WM 2026 | Frauen | Männer |
|---|---|---|
| Zwei normgerechte Küren | je mindestens 53,000 | je mindestens 58,500 |
| Mindestschwierigkeit jeder Normkür | D 12,500 | D 17,000 |
| Im Dokument angestrebte Schwierigkeit | D 14,400 | D 18,100 |
Tabelle 1. Die beiden Mindestwerte müssen in derselben Kür erfüllt sein. Der angestrebte D-Wert ist vom verbindlichen Mindestwert zu unterscheiden. [1]
Riccione zeigt den Abstand zwischen Mindestnorm und Finalniveau. Die folgende Tabelle nennt die niedrigsten Q2-Werte, die dort unter Berücksichtigung der Nationenbegrenzung zum Einzug ins Einzelfinale reichten. [23]
Riccione 2026 DTB Mindestpunkte Niedrigster Q2 Wert mit Finalqualifikation Differenz Frauen 53,000 54,400Sophiane Méthot +1,400 Männer 58,500 61,310Brock Batty +2,810
Tabelle 2. Ergebnisbuch Riccione, PDF-Seiten 23 und 45. Méthot erreichte als Neunte der Q2-Rangliste nach Anwendung der Nationenbegrenzung einen Finalplatz; Batty war Achter. Diese Werte beschreiben diesen Wettkampf und sind keine allgemeingültigen Finalnormen. [23]
Matthias Schuldt verfehlte das Finale dort mit 60,030 Punkten auf Rang neun. Er lag 1,530 Punkte über der deutschen Mindestpunktzahl und dennoch 1,280 Punkte unter dem letzten Finalqualifikationswert. Sein Halbfinaleinzug erfüllte damit einen Teil der Zielsetzung, belegte aber noch keine Finalfähigkeit. [1, 23]
Bei den in Teil 1 untersuchten deutschen Einzelstarts in Arosa, Coimbra, Alkmaar und Riccione ist kein Senioren-Einzelfinale dokumentiert; auch in Cottbus kam keines hinzu. Synchronergebnisse und Erfolge anderer Altersklassen sind gesondert zu bewerten. [8–16, 20–24]
Mein Einwand lautet deshalb: Die veröffentlichten Mindestnormen reichen als Nachweis internationaler Finalfähigkeit nicht aus. Aus meiner Erfahrung als ehemaliger Bundestrainer und meiner Kenntnis der verantwortlichen Strukturen liegt die entscheidende Erklärung dafür in einer sportpolitischen Interessenlage: Ein Aufgebot zu entsenden gilt als vorteilhafter, als durch einen Teilnahmeverzicht die unzureichende Leistungsentwicklung offen eingestehen zu müssen. Von der Entsendung profitieren mehrere Seiten. Athleten erhalten internationale Einsätze und die damit verbundene Anerkennung. Trainer können Nominierungen als Bestätigung ihrer Arbeit darstellen. Der Verband bleibt international präsent und kann ein handlungsfähiges Leistungssportsystem vorweisen. Niedrige Qualifikationsschwellen erleichtern es, diese Interessen auch dann zu bedienen, wenn die Leistungen hinter den eigenen internationalen Zielen zurückbleiben.
Eine grundlegende Reform würde dagegen erheblichen Aufwand verlangen, etablierte Arbeitsweisen und Zuständigkeiten infrage stellen und Verantwortliche an überprüfbaren Fortschritten messen.
Darin liegt aus meiner Sicht der zentrale Interessenkonflikt: Der unmittelbare Nutzen fortgesetzter Teilnahme verteilt sich auf viele Beteiligte, während die unzureichende internationale Wettbewerbsfähigkeit offenbar keinen vergleichbaren Veränderungsdruck erzeugt. So können Qualifikationskriterien dazu dienen, die Fortsetzung des bestehenden Betriebs sportlich zu legitimieren. Genau deshalb muss die sportliche Führung darlegen, welche zusätzlichen Leistungsnachweise, verbindlichen Trainingsziele und Zwischenkontrollen ihre Auswahl tatsächlich mit dem erklärten Anspruch internationaler Finalfähigkeit verbinden – und welche Konsequenzen folgen, wenn dieser Fortschritt wiederholt ausbleibt.
Dass der DTB letztlich kein vollständiges Aufgebot entsendet, gehört zu dieser Bewertung. Bei den Männern spielten Vogels gesundheitlich begründete Absage und die unterbliebene Ergänzung eine Rolle. Bei den Frauen fehlte die ausreichende Breite regulärer Qualifikationsnachweise. Die reduzierte Auswahl beantwortet noch nicht die Frage, weshalb die Vorbereitung so wenige belastbare Leistungen hervorgebracht hat. [4, 24, 37, 38]
Die in Teil 1 dokumentierten Zahlen zeigen das Ausmaß: Im festgelegten Vergleichskreis von zwölf Aktiven wurden bis zum 4. Oktober 112 Einzelküren ausgewertet. Nur zwölf erfüllten die vollständige WM-Norm; 100 erfüllten sie nicht. Das entspricht 10,7 Prozent Normküren und 89,3 Prozent ohne vollständige Norm. Trotz der gemessen am internationalen Finalanspruch niedrigen Zugangsschwellen gelang es der verantwortlichen Trainerschaft und den Aktiven somit in diesem Bestand überwiegend nicht, bereits die veröffentlichten Mindestanforderungen im Wettkampf zu erfüllen. [1, 17–24]
Von den 59 Einzelküren der sechs untersuchten Athletinnen erfüllten drei die vollständige Norm; 56 erfüllten sie nicht. Aurelia Eislöffel erreichte zwei Normküren und damit den regulären Zweifachnachweis; Luisa Braaf erreichte eine. Die übrigen vier Athletinnen blieben ohne Normkür. Damit fehlte die Grundlage für eine Mannschaft aus mindestens drei regulär qualifizierten Frauen. Dass keine Frau für die Senioren-WM im Trampolin-Einzel nominiert wurde, erklärt sich zusätzlich durch die Entscheidung des DTB, Eislöffel trotz erfüllter Norm wegen ihrer dortigen Medaillenchancen den WAGC zuzuordnen. [1, 4, 24]
Aus meiner Sicht ließ sich eine Frauenmannschaft auf dieser Leistungsgrundlage über den regulären Qualifikationsweg nicht mehr rechtfertigen. Dieser Befund dokumentiert, wie weit die Vorbereitung hinter dem Anspruch zurückblieb, eine ausreichend breite Auswahl auf das erforderliche Niveau zu bringen. Wenn selbst die eigenen Mindestanforderungen so selten erfüllt werden, müssen sich Cheftrainerin, betreuende Trainer und sportliche Führung an der Wirksamkeit ihrer Arbeit messen lassen. Die Nichtnominierung beendet das Auswahlverfahren für die Betroffenen; die Verantwortung für die vorausgegangene Leistungsentwicklung bleibt bestehen.
Die Aufteilung nach nationalen Qualifikationen und Weltcups zeigt, wie selten der Normnachweis insbesondere bei den drei nationalen Terminen gelang. [17–24]
Datenbereich bis 4. Oktober Gewertete Küren Normküren Ohne volle Norm Normquote Drei nationale Termine 65 4 61 6,2 % Vier ausgewertete Weltcups 47 8 39 17,0 % Festgelegter Vergleichskreis insgesamt 112 12 100 10,7 %
Tabelle 3. Fester Vergleichskreis aus Teil 1 mit drei nationalen Terminen und vier Weltcups. Die Einzelbilanzen stehen im Anhang. Cottbus und Lauxtermanns zusätzliche Starts werden gesondert betrachtet. [24]
Küren ohne Norm umfassen sowohl Abbrüche als auch vollständige Übungen mit unzureichender Punktzahl oder Schwierigkeit. Nichtstarts zählen nicht als misslungene Versuche. Die 10,7 Prozent beschreiben daher die Normquote dieses Vergleichskreises, keine allgemeine Erfolgs- oder Abbruchquote.
Zusammen mit Eislöffel besaßen Matthias Schuldt mit sechs Normküren und Garmann mit zwei den regulären Zweifachnachweis. Vogel erreichte eine Normkür. Insgesamt blieben sieben der zwölf untersuchten Aktiven ohne vollständige Norm. [24]
Die vollständige Bilanz von Cottbus
Der DTB meldete nach der Qualifikation drei Finals, zwei Halbfinals und zahlreiche persönliche Bestleistungen. Für die Bewertung sind zusätzlich die Feldgrößen, sämtliche Versuche und die Leistungen am Finaltag entscheidend. [6]
Das Einzel der Männer
| Athlet | Q1 erste Kür | Q1 zweite Kür | Q2 | Endrang |
|---|---|---|---|---|
| Matthias Schuldt | 61,150 (10) | 0,000 (0)* | 59,160 (10) | 12 |
| Caio Lauxtermann | 59,080 (10) | 60,430 (10) | 59,110 (10) | 13 |
| Lars Garmann | 41,480 (7) | 57,150 (10) | — | 27 |
| Janis-Luca Braun | 54,960 (10) | 57,040 (10) | — | 28 |
Tabelle 4. Klammern geben gültige Elemente an. *Schuldts zweiter Q1-Eintrag enthält null Punkte und null Elemente. Ohne Nachweis eines tatsächlichen Übungsbeginns wird er nicht als weiterer Abbruch gezählt. Fabian Vogel startete nicht im Einzel. [8, 13]
Schuldt war in Q1 Zehnter, Lauxtermann Dreizehnter. Beide erreichten Q2 und beendeten dort zehn Elemente, bestätigten jedoch ihre besten Vorkampfwerte nicht. Für ein Einzelfinale reichte es nicht. [8, 13]
Schuldts 61,150 Punkte in Q1 übertrafen seinen besten Riccione-Wert von 60,380. In Q2 sank sein Ergebnis bei unveränderter Schwierigkeit. Der höhere Spitzenwert ging damit noch nicht mit einer entsprechenden Wiederholbarkeit einher. [8, 13, 23]
Das Einzel der Frauen
| Athletin | Erste Kür | Zweite Kür | Endrang | D beste Kür | Fehlbetrag zu 53,000 |
|---|---|---|---|---|---|
| Maya Möller | 52,900 (10) | 26,140 (5) | 14 | 12,100 | 0,100 |
| Aurelia Eislöffel | 52,750 (10) | 52,410 (10) | 15 | 13,100 | 0,250 |
| Aileen Rösler | 16,800 (3) | 52,090 (10) | 17 | 12,600 | 0,910 |
| Greta Steinbrenner | 51,330 (10) | 51,910 (10) | 18 | 11,100 | 1,090 |
Tabelle 5. Frauen-Einzel am 17. Oktober. Klammern: gültige Elemente. Die letzten beiden Spalten beziehen sich auf die jeweils beste Kür. Keine deutsche Athletin erreichte das Finale. [9]
Alle vier besten Punktwerte blieben unter 53,000. Bei Möller und Steinbrenner unterschritt zusätzlich die Schwierigkeit den WM-Mindestwert. Eislöffels zwei bereits zuvor erzielte Normküren bleiben davon unberührt. [1, 4, 9, 17, 18]
Möllers persönliche Bestleistung stand neben einem Abbruch im zweiten Versuch. Auch Rösler brach eine Kür ab. Steinbrenner beendete bei ihrer Weltcup-Premiere beide Küren und erzielte ebenfalls eine persönliche Bestleistung. Die Bewertung muss beide Versuche berücksichtigen. [6, 9]
Steinbrenners Einsatz diente nach DTB-Angaben auch der WAGC-Vorbereitung. Bei einer jungen Athletin ist deshalb die individuelle Entwicklungsaufgabe zu berücksichtigen. Für die Beurteilung des Seniorenprogramms bleibt der Abstand zur WM-Anforderung dennoch relevant. [5]
Die Synchronwettbewerbe
| Wettbewerb und Paar | Q1 bester Wert | Q1 Rang | Finalwert | Endrang |
|---|---|---|---|---|
| MännerGarmann und Matthias Schuldt | 48,935 | 7 | 51,790 | 2 · Silber |
| FrauenEislöffel und Möller | 46,330 | 4 | 45,700 | 4 |
| MixedRösler und Vogel | 48,160 | 5 | 47,180 | 5 |
| MännerVogel und Braun | 46,540 | 10 | — | 10 |
| MixedLauxtermann und Eislöffel | 20,250 | 9 | — | 9 |
Tabelle 6. Alle deutschen Synchronpaare. Q1-Ränge vor Anwendung der Nationenbegrenzung; bei ausgeschiedenen Paaren bleibt der Qualifikationsrang stehen. Im Synchron ersetzt S die Flugzeit; auch die E-Wertung ist anders skaliert. Die Werte sind nicht mit der WM-Einzelnorm vergleichbar. [10–12, 14–16]
Garmann und Schuldt steigerten sich im Finale bei unveränderter Schwierigkeit in Ausführung, horizontaler Platzierung und Synchronität. Ihr Silberwert lag 1,400 Punkte hinter Japan und 0,010 vor Portugal. Das war ein internationaler Medaillenerfolg unter Finalbedingungen. [10, 14]
Eislöffel und Möller verpassten Bronze um 0,140 Punkte. Sowohl sie als auch Rösler und Vogel blieben im Finale unter ihrem besten Q1-Wert. Bei unveränderter Schwierigkeit lagen die Verluste in den übrigen Wertungsbestandteilen. [11, 12, 15, 16]
Im Frauen-Synchron erreichten sechs von sieben Paaren das Finale, im Mixed sieben von zehn. In beiden Wettbewerben stellte damit jede vertretene Nation ein Finalpaar. Die geringe Auslese begrenzt die Aussagekraft der bloßen Finalteilnahme; Medaillen und Abstände zum Podium bleiben eigenständige Leistungsnachweise. [11, 12, 15, 16]
Vollständigkeit und wiederholbare Qualität müssen gemeinsam stimmen
In den deutschen Qualifikationsstarts in Cottbus sind neun Übungsabbrüche dokumentiert: je einer im Einzel von Garmann, Rösler und Möller; zwei im Männer-Synchron von Vogel und Braun; einer von Garmann und Schuldt; einer im Frauen-Synchron von Eislöffel und Möller; sowie zwei im Mixed von Lauxtermann und Eislöffel. Eine Synchronübung wird einmal für das Paar gezählt. Nullwerte ohne belegten Übungsbeginn bleiben außerhalb dieser Abbruchzählung. [6, 8–12]
Am Sonntag beendeten beide Einzelhalbfinalisten und alle drei Synchronpaare ihre Übungen mit zehn gültigen Elementen. Vier der fünf Werte lagen dennoch unter der jeweiligen besten Q1-Kür. [13–16]
Sonntagsstart Bester Q1 Wert Q2 oder Finale Veränderung Matthias Schuldt · Einzel 61,150 59,160 −1,990 Lauxtermann · Einzel 60,430 59,110 −1,320 Garmann und Schuldt · Synchron 48,935 51,790 +2,855 Eislöffel und Möller · Synchron 46,330 45,700 −0,630 Rösler und Vogel · Mixed 48,160 47,180 −0,980
Tabelle 7. Alle fünf Sonntagsübungen waren vollständig. Die Schwierigkeit blieb in jedem Vergleich unverändert. Die Veränderung ist jeweils gegenüber der besten Q1-Kür berechnet. [8, 10–16]
Entscheidend ist, eine ausreichend hohe Leistung wiederholt abzurufen. Zehn gültige Elemente bilden die Grundlage; nachlassende Ausführung, Platzierung oder Flugzeit können eine vollständige Übung trotzdem außerhalb der benötigten Punktregion halten.
Schwierigkeit muss sich im Gesamtergebnis bewähren
Röslers zwei vollständige Vorkampfküren in Hannover zeigen, dass höhere Schwierigkeit nicht zwangsläufig einen höheren Gesamtwert ergibt. [17
| Hannover Qualifikation | D | E | ToF | HD | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Rösler erste Kür | 12,600 | 15,700 | 15,530 | 9,100 | 52,930 |
| Rösler zweite Kür | 14,000 | 13,600 | 15,320 | 9,100 | 52,020 |
| Veränderung | +1,400 | −2,100 | −0,210 | 0,000 | −0,910 |
Tabelle 8. D = Schwierigkeit; E = Ausführung; ToF = Flugzeit; HD = horizontale Platzierung. Der veröffentlichte E-Wert geht bereits in dieser Höhe in den Gesamtwert ein und wird nicht nochmals verdoppelt. [17]
Der Gewinn an Schwierigkeit wurde durch Verluste in Ausführung und Flugzeit übertroffen. Das belegt die ungünstige Gesamtbilanz der schwierigeren Übung an diesem Tag, erklärt aber noch nicht deren Ursache. Eine reduzierte Schwierigkeit kann sinnvoll sein, wenn sie eine höhere und verlässlichere Gesamtleistung ermöglicht.
Eine Zielrechnung verdeutlicht den Beitrag der Qualität: D 14,500 plus E 16,000 plus ToF 16,000 plus HD 9,000 ergibt ohne weitere Abzüge 55,500 Punkte. Das ist keine Prognose für eine bestimmte Athletin. Ein Ausführungsniveau von 8,0 auf der einfachen Zehn-Punkte-Skala trägt 16,0 zur Einzelwertung bei, ein Niveau von 7,0 dagegen 14,0. Dieser Unterschied kann einen Schwierigkeitsgewinn deutlich übertreffen.
Flugzeit wird apparativ gemessen; zentrale Landungen verbessern die horizontale Wertung. Diese Qualitätsmerkmale müssen zusammen mit Ausführung und Schwierigkeit zu überprüfbaren Trainingszielen werden.
Der zusätzliche Schwierigkeitsbonus verdient eine Begründung
Im WM-Auswahlverfahren erhöht jedes Zehntel Schwierigkeit über dem Mindestwert den Rankingwert um ein weiteres Zehntel. Dieser Bonus gilt ausschließlich für Küren, die bereits Mindestpunktzahl und Mindestschwierigkeit erfüllen. [1]
Hypothetische Frauenkür Wettkampfpunkte D Bonus Beitrag zum Ranking A 53,500 12,500 0,000 53,500 B 53,100 13,000 0,500 53,600
Tabelle 9. Reines Rechenbeispiel zur veröffentlichten Bonusregel, keine tatsächlichen Athletinnenergebnisse. Das vollständige Ranking wird aus den zwei besten normgerechten Küren gebildet. [1]
Kür B erhält trotz niedrigerer Wettkampfpunktzahl den höheren Rankingbeitrag. Das setzt einen zusätzlichen Anreiz zum Schwierigkeitsaufbau. Die sportliche Leitung muss erklären, wie sie dabei Ausführung, Flugzeit, Platzierung und Wiederholbarkeit absichert. Ob die Bonusregel zu den beobachteten Defiziten beigetragen hat, ließe sich erst mit Trainings- und Verlaufsdaten beurteilen.
Die Auswahl der Männer verlangt unterschiedliche Begründungen
Der DTB nominierte am 7. Oktober Matthias Schuldt, Lars Garmann und Fabian Vogel. Prokesova nannte ein bis zwei Einzelhalbfinals sowie das Team- und Synchronfinale als Ziele. Die Einzelzielsetzung ist damit enger als der ebenfalls in den Kriterien enthaltene Finalanspruch. [1, 4]
Am 7. Oktober nominiert Küren im Vergleichsbestand WM Normküren Regulärer Zweifachnachweis Matthias Schuldt 11 6 ja Lars Garmann 12 2 ja Fabian Vogel 8 1 im untersuchten Bestand nicht belegt
Tabelle 10. Leistungsbasis der am 7. Oktober nominierten Athleten. Drei nationale Termine und die vier in Teil 1 ausgewerteten Weltcups bis 4. Oktober. Die EM ist hier nicht als reguläre WM-Nachweisveranstaltung eingerechnet. [17–24]
Schuldts sechs Normküren stammen aus Coimbra, Alkmaar und Riccione; seine nationalen Einzelversuche in Hannover blieben ohne Norm. Garmann erfüllte beide Mindestwerte in zwei Hannover-Küren mit 59,350 und 59,980 Punkten. Beim Wölfe Cup und den untersuchten Weltcups kam keine weitere Norm hinzu. Beide besitzen den regulären Nachweis, aber unterschiedliche Leistungsprofile. [17, 18, 21–24]
Ihr gemeinsames Synchron-Silber in Cottbus stützt die Nominierung für diesen Wettbewerb. Für den Einzel- und Teambeitrag bleiben ihre unterschiedlichen Einzelbilanzen maßgeblich. [8, 13, 14]
Fabian Vogels Fall
Vogels zwei Synchron-Weltmeistertitel und das EM-Silber 2026 mit Schuldt sind für seine ursprüngliche Nominierung relevant. Sie ersetzen jedoch nicht die Prüfung der damals verfügbaren Einzelnachweise. [21, 22, 32–34]
Wettkampf Dokumentierte Einzelküren WM Normküren Alkmaar 57,620 · 58,000 0 Coimbra 56,510 · 58,600 · 57,800 1 Hannover 57,000 · 55,510 · 57,930 0 Wölfe Cup DNS kein Versuch Potsdam Kein gewerteter Einzelstart in den ausgewerteten Listen kein Versuch
Tabelle 11. Die Normkür in Coimbra hatte D 18,100. Die fehlenden Starts werden nicht als misslungene Küren gezählt. Diese Tabelle ist kein Anspruch auf sämtliche Starts des Kalenderjahres. [17–19, 21, 22]
Die WM-Kriterien erlauben weitere leistungsbezogene Vorschläge und Ausnahmen. Entscheidend ist, auf welche Bestimmung sich Vogels Nominierung stützte. Fehlende Qualifikationsstarts können genehmigt und medizinisch begründet sein; öffentlich nicht zugängliche Nachweise dürfen nicht als nicht vorhanden gelten. Die EM ist bei der PK-Auswahl ausdrücklich zugelassen, im WM-Dokument aber nicht als zusätzliche reguläre Nachweisveranstaltung genannt. Ihre Ergebnisse können dort einen Ermessensvorschlag unterstützen, ohne den regulären Zweifachnachweis zu ersetzen. [1, 2, 32]
Für Cottbus kündigte der DTB nach Vogels Verletzungspause zunächst nur Mixed-Synchron an. Tatsächlich startete er auch mit Braun im Männer-Synchron und absolvierte insgesamt fünf Synchronübungen einschließlich Mixed-Finale. Einen Einzelstart gab es nicht. Damit blieb die Frage nach den Einzelnachweisen und der Belastungsprognose für seine vorgesehene WM-Rolle offen. [5, 10, 12, 16]
Die Absage verändert die Mannschaftsplanung
Der DTB teilte am 19. Oktober mit, dass Vogel wegen anhaltender Nackenprobleme nicht an der WM teilnehmen wird. Die Entscheidung fiel nach Verbandsangaben am Wochenende in Abstimmung mit dem Athleten, dem Trainerteam und der medizinischen Abteilung. Die Mitteilung nennt keinen Ersatz. [37]
Noch am 15. Oktober hatte Prokesova erläutert, Vogel schrittweise für einen Beitrag zum WM-Team aufzubauen. Die anschließende Absage wirft die Frage auf, wie diese Prognose überprüft wurde und welche Alternative für einen Ausfall vorgesehen war. [5]
Die Nominierung von drei Athleten deckte lediglich das personelle Minimum für den Teamwettbewerb ab. Innerhalb dieses Aufgebots gab es keinen Ersatz. Mit Vogels Ausfall und der unterbliebenen Ergänzung entfiel die Teamstartmöglichkeit; Einzel und Männer-Synchron bleiben möglich. [1, 4, 37, 38]
Die gesundheitlich begründete Absage belegt für sich keine fehlerhafte frühere medizinische Einschätzung. Der genaue Entscheidungszeitpunkt innerhalb des Wochenendes ist nicht veröffentlicht; seine Reihenfolge gegenüber Vogels Cottbuser Starts lässt sich daher nicht bestimmen. Die sportliche Prüfung betrifft die Belastungsprognose und die Vorsorge für einen Ausfall.
Caio Lauxtermanns Leistung und die ausbleibende Nachnominierung
Lauxtermann stand in der internationalen Nominativliste vom 1. Oktober, gehörte aber nicht zum am 7. Oktober benannten DTB-Trio. Eine internationale Meldung ist noch keine verbindliche nationale Nominierung. Beim Wölfe Cup hatte er im Finale mit 59,670 Punkten bei D 17,000 eine Normkür erzielt; seine Vorkampfwerte von 23,390 und 58,140 genügten nicht. [4, 18, 27]
Lauxtermann in Cottbus D E ToF HD Gesamt Q1 erste Kür 17,000 16,300 16,980 8,800 59,080 Q1 zweite Kür 17,000 16,900 17,030 9,500 60,430 Q2 17,000 15,800 17,110 9,200 59,110
Tabelle 12. Drei vollständige Küren mit zehn gültigen Elementen. Jede erreicht numerisch beide WM-Mindestwerte von 58,500 Punkten und D 17,000. Die Ergebnisse entstanden nach der DTB-Nominierung vom 7. Oktober, aber vor Ende der internationalen Änderungsfrist am 21. Oktober. [1, 8, 13, 30]
Lauxtermann war in Cottbus sowohl nach dem besten Q1-Wert als auch im Endrang der zweitbeste deutsche Einzelturner. In beiden Runden belegte er Rang 13; Schuldt wurde im Endergebnis Zwölfter. Lauxtermanns Q2-Wert lag nur 0,050 Punkte unter dessen Ergebnis. [8, 13]
Mit den beiden Vorkampfküren war der Zweifachnachweis numerisch erfüllt; Q2 bestätigte ihn zusätzlich. Die Kriterien lassen Weltcups als weitere Nachweismöglichkeit zu, ohne dafür ausdrücklich den 7. Oktober als Grenze zu nennen. Der DTB muss deshalb erklären, wie er die späteren Cottbuser Leistungen im laufenden Verfahren berücksichtigte. Aus den Punkten allein folgen weder eine medizinische Freigabe noch ein automatischer Nominierungsanspruch. [1, 30, 31]
Der DTB hatte für Lauxtermann einen internationalen Wiedereinstieg vor dem weiteren Aufbau vorgesehen. Prokesova unterschied dies vom Umfang einer kontinuierlichen WM-Vorbereitung. Diese Aussage steht in der Presseinformation vom 8. Oktober und auf der auf den 15. Oktober datierten Verbandsseite. Eine neue individuelle medizinische Begründung nach Cottbus nennen diese Mitteilungen nicht. [5, 40]
Sein Rückgang von der besten Q1-Kür zu Q2 um 1,320 Punkte und die zwei abgebrochenen Mixed-Übungen gehören ebenfalls zur Bilanz. Die Einzelnorm blieb erfüllt. Aus den Abbrüchen eines Synchronpaares lässt sich weder ein einzelner Verursacher noch eine gesundheitliche Einschränkung ableiten. [8, 12, 13]
Nach Vogels Absage wurde ein dritter Einzelturner für die Mannschaft benötigt. Lauxtermanns Aufnahme hätte Garmann nicht verdrängen müssen, da bis zu vier Einzelstarter zugelassen sind. Die Stärke des Synchronpaares Garmann und Schuldt beantwortet daher nicht die Frage nach einem zusätzlichen Einzel- und Teambeitrag. Die FIG-Liste nennt für Lauxtermanns Nichtberücksichtigung keinen Grund. [1, 14, 38]
Weltcupstart und Belastbarkeit für die WM
Eine Freigabe für einen Wettkampf ist nicht mit dauerhaft verfügbarer Leistung unter jeder vorgesehenen Belastung gleichzusetzen. Der sportmedizinische Konsens beschreibt die Rückkehr zum Sport als fortlaufenden, gemeinsam zu bewertenden Prozess. Für Lauxtermann könnte ein begrenzter Weltcupeinsatz im Wiederaufbau vertretbar gewesen sein, während die vollständige WM-Vorbereitung und der mehrtägige Zielwettkampf noch nicht ausreichend abgesichert waren. Die Kriterien verlangen die Teilnahme an der Vorbereitungsphase. Das macht Belastungssteuerung zu einer plausiblen Erklärung, belegt aber nicht den konkreten Entscheidungsgrund. [1, 5, 39]
Ob nach Cottbus Beschwerden, Erholungsprobleme oder andere Einschränkungen vorlagen, ist öffentlich nicht belegt. Solche Überlegungen bleiben Hypothesen und erlauben keine Aussage über Lauxtermanns individuellen Gesundheitszustand.
Auch eine sportfachliche Priorisierung des bisherigen Aufgebots oder des längerfristigen Aufbaus müsste an den WM-Zielen gemessen werden. Lauxtermann erreichte mit Q2 eine ausdrücklich benannte Zielstufe. D 17,000 erfüllte den verbindlichen Mindestwert; die angestrebten 18,100 dürfen nicht nachträglich als zwingende Ausschlussgrenze behandelt werden. [1, 4, 8, 13]
Cottbus war zugleich kein geringfügiger Test: Lauxtermann bestritt drei Einzelküren an zwei Tagen und zwei Mixed-Versuche, hinzu kamen Training und Aufwärmen. Nachvollziehbar sein sollte, welche Belastung vorgesehen war, wie die Reaktion darauf bewertet wurde und welche zusätzliche Anforderung der WM-Vorbereitung noch nicht vertretbar erschien. [8, 12, 13]
Eine begründete medizinische oder belastungsbezogene Entscheidung gegen die WM kann auch nach drei Normküren richtig sein. Offen bleibt, ob der DTB Lauxtermanns Leistung und Einsatzfähigkeit nach Cottbus erneut prüfte und weshalb dies vor dem 21. Oktober zu keiner Ergänzung führte. Dafür müssen keine Diagnosen offengelegt werden. Erforderlich ist eine sportfachliche Begründung, die auch Lauxtermanns eigene Entscheidung und den Verlust der Teamstartmöglichkeit berücksichtigt.
Wann die Grundlage für eine Frauenmannschaft fehlte
Ende Juni benannte Prokesova nach Arosa fehlende Halbfinalleistung sowie Defizite bei Stabilität, Haltung und Höhe. Anfang Juli forderte sie nach Coimbra erneut Arbeit an der Stabilität. Das Risiko einer unzureichenden Frauenqualifikation war der sportlichen Leitung spätestens im Sommer öffentlich erkennbar. [25, 26]
Nach Hannover lagen Eislöffels erste Norm mit 53,180 Punkten bei D 14,000 und Braafs Arosa-Kür mit 53,240 bei D 13,400 vor. Keine der beiden hatte bereits zwei Normküren. Weitere Nachweise waren an den noch ausstehenden Terminen möglich. [17, 20, 24]
Athletin Normküren bis 26. September Normküren bis 4. Oktober Namentlich gemeldet am 1. Oktober Aurelia Eislöffel 2 2 nein Luisa Braaf 1 1 ja Aileen Rösler 0 0 ja Maya Möller 0 0 nein Christine Schuldt 0 0 ja
Tabelle 13. Zwei Normküren sind für den regulären Einzelnachweis erforderlich. Gezählt wird der untersuchte Qualifikationsbestand. Die Nennung bezeichnet die internationale Meldeliste, keine endgültige DTB-Nominierung. [17–20, 23, 24, 27]
Eislöffels zweite Norm folgte am 26. September mit 54,120 Punkten bei D 14,000. Eine Woche vor dem letzten nationalen Termin fehlten damit weiterhin zwei regulär qualifizierte Frauen für eine Mannschaft. Die Planung musste sich auf noch erwartete Leistungen oder begründete Ausnahmen stützen. [1, 18, 24]
Potsdam und Riccione brachten am 3. und 4. Oktober keine weitere Frau mit Zweifachnachweis hervor. Der DTB bestätigte am 7. Oktober Eislöffel als einzige Normerfüllende und ordnete sie den WAGC zu. Für die Senioren-WM wurde keine Trampolinturnerin benannt; die Doppel-Mini-Auswahl ist davon nicht betroffen. [4, 19, 23, 24]
Datum Veröffentlichter Verfahrensstand Frauen im Senioren Einzel 4. Juni Vorläufige Zahlenmeldung 4 ohne Namen 5. August Definitive Zahlenmeldung 4 ohne Namen 1. Oktober Internationale Nominativmeldung Rösler, Braaf, Christine Schuldt 7. Oktober Bekanntgabe der DTB-Auswahl Keine Athletin
Tabelle 14. Der 7. Oktober ist das Veröffentlichungsdatum. Ein genauer interner Entscheidungs- oder Rückzugstermin ist damit nicht belegt. [4, 27–29]
Keine der drei am 1. Oktober namentlich gemeldeten Frauen besaß den regulären Zweifachnachweis. Eislöffel stand trotz erfüllter Norm nicht auf dieser Seniorenliste. Die spätere WAGC-Begründung erklärt ihre Zuordnung, lässt aber offen, auf welcher Leistungsprognose die Meldung der übrigen Gruppe beruhte. [4, 24, 27]
Die ausdrücklich vorgesehene Ergänzung um eine vierte Person ohne Norm setzte drei Normerfüllende voraus und kam damit nicht zum Tragen. Weitere Ermessensbestimmungen bleiben davon unberührt. Belegt ist das Scheitern des regulären Qualifikationsaufbaus. [1]
Zu erklären ist, weshalb die Vorbereitung die spätestens im Sommer bekannten Defizite bis zum entscheidenden Qualifikationswochenende nicht ausreichend behob.
Der Perspektivkader braucht eine überprüfbare Entwicklungsprognose
Die DOSB-Kaderdefinition vom Dezember 2017 verband den ab Januar 2018 geltenden Perspektivkader mit olympischem Finalpotenzial beziehungsweise dem möglichen Aufstieg in den Olympiakader und verlangte die jährliche Bestätigung durch den DOSB. [3]
Die DTB-Kriterien für 2027 beschreiben den PK als Anschlusskader mit einer Entwicklungsperspektive von einem Olympiazyklus beziehungsweise vier Jahren. Sie berücksichtigen sämtliche Wertungsbestandteile und verlangen ebenfalls die jährliche DOSB-Bestätigung. Die Berufung gilt für das Kalenderjahr ab 1. Januar 2027; eine automatische Ausschlussfrist nach vier Jahren folgt daraus nicht. Wiederholte Berufungen benötigen eine weiterhin nachvollziehbare Prognose. [2]
PK 2027 Frauen 2004 und älter Männer 2004 und älter Frauen 2005 bis 2009 Männer 2005 bis 2009 Drei vollständige Normküren je 53,000 je 58,600 je 52,200 je 57,500 Mindestschwierigkeit 12,500 17,200 12,000 16,300 Summe zweier Küren in einem Wettkampf 105,500 116,700 103,900 114,500
Tabelle 15. Regulärer Zahlenweg mit jeweils zehn gültigen Elementen in den drei Normküren. Hinzu kommen Gesamtbeurteilung, weitere Auswahlwege und Ausnahmeregelungen. [2]
Die Zweikürsumme von 105,500 bei den älteren Frauen entspricht einem Mittelwert von 52,750. Auch 55,500 und 50,000 erfüllen diese Summe; zweimal mindestens 53,000 im selben Wettkampf ist dafür nicht erforderlich. Unabhängig davon müssen drei vollständige 53,000-Normküren nachgewiesen werden. [2]
Drei ausgewählte Normküren sagen ohne die übrigen Versuche wenig darüber aus, wie zuverlässig dieses Niveau verfügbar war. Die veröffentlichten Zahlenbedingungen enthalten weder eine Mindestquote erfolgreicher Versuche noch einen gesonderten Mindestwert aus Ausführung und Flugzeit. Die Zweikürsumme ist kein solcher Komponentenwert. [2]
Die Gesamtbeurteilung muss diese Grenzen mit konkreten Entwicklungszielen und Prüfterminen berücksichtigen. Bei wiederholten Berufungen sollte erkennbar sein, welche Zwischenziele erreicht oder verfehlt wurden und weshalb die Prognose weiterhin trägt.
Vogel erreichte die drei für seinen Jahrgang geforderten PK-Einzelwerte bereits mit 59,040 und 58,780 bei der EM sowie 58,600 in Coimbra, jeweils bei ausreichender Schwierigkeit. Seine beiden EM-Q1-Werte von 59,040 und 58,370 ergeben 117,410 und erfüllen auch die Zweikürsumme. Die numerische PK-Grundlage ist damit belegt; die Berufung hängt zusätzlich von der Gesamtbeurteilung ab. Seine WM-Absage hebt die Nachweise nicht auf. [2, 21, 32]
Röslers Einzelresultate werfen demgegenüber kritische Entwicklungsfragen auf. Eine vollständige PK-Entscheidung lässt sich aus dem WM-Auswertungsbestand allein nicht ableiten, weil weitere Wettkämpfe zugelassen sind. Bei Lauxtermann genügte D 17,000 in Cottbus der WM-Anforderung, lag aber unter den 17,200 seines PK-Jahrgangs. WM- und Kaderkriterien müssen deshalb getrennt geprüft werden. [1, 2, 8, 13, 24]
Die jährliche Bewertung und ihre Verantwortung müssen nachvollziehbar sein. Eine Entwicklungsprognose darf nicht allein wegen einer früheren Kaderzugehörigkeit fortbestehen. Dass eine individuelle DOSB-Bestätigung öffentlich nicht auffindbar ist, belegt allerdings nicht ihr Ausbleiben.
Verantwortung für Entwicklung und öffentliche Darstellung
Die Cottbuser Berichte nennen Erfolge, aber auch Abbrüche und verpasste Einzelfinals. Der Abschlussbericht enthält zudem Eislöffels Kritik an ihrer Finalqualität. Zu prüfen bleibt die Gewichtung: Wie werden persönliche Bestwerte und Finalteilnahmen zum erreichten Niveau und den eigenen Zielen ins Verhältnis gesetzt? [6, 7]
Bei Möller hob der Auftaktbericht die Bestleistung hervor, erwähnte den Abbruch im zweiten Einzelversuch aber nicht. Eine Saisonbilanz muss beide Seiten erfassen und daraus Konsequenzen für die Vorbereitung ableiten. Die Verantwortung dafür liegt auch bei den Betreuenden und der sportlichen Führung. [6, 9]
Die WM-Regeln verlangen von PK-Aktiven ganzjährige Trainingsdokumentation; weitere angemeldete Kandidatinnen und Kandidaten müssen ab September wöchentlich Daten und Videos vorlegen. Die sportliche Führung sollte ihre Prognosen daher auf mehr als einzelne Wettkampfspitzen stützen können. Diese Unterlagen müssen erkennen lassen, wann Anpassungen nötig waren und wie ihre Wirkung überprüft wurde. [1]
Die veröffentlichten Saisonbefunde zeigen keine hinreichend wirksame Schließung der Lücke zur internationalen Einzelfinalfähigkeit. Bloß höhere Normen würden die Leistungen jedoch nicht automatisch verbessern. Erforderlich sind passende Trainingsplanung, überprüfbare Qualitätsziele und die regelmäßige Auswertung sämtlicher Versuche. Werden Ziele verfehlt, braucht es begründete Anpassungen und einen Termin zur Überprüfung ihrer Wirkung.
Förderinteressen müssen von der sportlichen Begründung unterscheidbar bleiben
Zu dieser Prüfung gehören auch mögliche Interessen an Kaderzahlen, Standorten und Sportförderstellen. Bundeskader spielen im DOSB-Stützpunktkonzept eine Rolle; für die Bundeswehr-Sportförderung sind unter anderem Kaderzugehörigkeit und sportfachliche Befürwortung relevant. Solche strukturellen Verbindungen müssen von der Leistungsbegründung einer individuellen Auswahl unterscheidbar bleiben. [35, 36]
Cheftrainerin, Sportdirektor und Lenkungsstab tragen dabei unterschiedliche Verantwortung. Die Bewertung der WM-Vorbereitung darf sich deshalb nicht auf einzelne Athletinnen und Athleten beschränken.
Der bestätigte Meldestand nach dem 21. Oktober
Die reguläre Nominativmeldung endete am 30. September. Nach den Directives lief die Änderungsphase vom 2. bis zum 21. Oktober, ausdrücklich bis 23:59 Uhr CET; der Work Plan bestätigt den Stichtag. Die am 22. Oktober um 08:06 bearbeitete FIG-Liste dokumentiert diesen Stand. Die internationale Meldefrist ist kein zusätzlicher deutscher Nominierungstermin; spätere regelkonforme Änderungen wären gesondert zu erfassen. [30, 31, 38]
Aus ursprünglich vier Männern und vier Frauen in der Zahlenmeldung vom 5. August wurden vier Männer und drei Frauen in der Nominativliste, drei nominierte Männer am 7. Oktober und schließlich zwei nach Vogels Absage. Von acht vorgesehenen Einzelplätzen blieben 25 Prozent. Das beschreibt den Rückgang der Meldestärke, keinen entsprechenden prozentualen Leistungsabfall. Zahlenmeldung, namentliche Registrierung und DTB-Nominierung sind verschiedene Verfahrensstände. [4, 27–29, 37, 38]
Im Trampolin verbleiben damit Männer-Einzel und Männer-Synchron. Für Frauen-Einzel, Frauen-Synchron, Mixed sowie beide Mannschaftswettbewerbe fehlen die personellen Voraussetzungen. Die gesamte deutsche Athletenmeldung umfasst zusätzlich sechs Doppel-Mini-Aktive und besteht somit aus acht Personen. [1, 38]
Vor der WM bleiben sieben konkrete Fragen an die sportliche Führung:
- Auf welcher Auswahlbestimmung beruht die Nominierung jedes Athleten, und welche normgerechten Küren oder anderen Leistungsbelege wurden berücksichtigt?
- Welche Einzelleistungen und Belastungskriterien begründeten Vogels vorgesehene WM-Rolle, und wie wurde die am 15. Oktober erläuterte Aufbauprognose überprüft?
- Wurde Lauxtermanns WM-Einsatzfähigkeit nach seinen drei Cottbuser Normküren erneut geprüft, und welche sportliche oder belastungsbezogene Begründung trug seine Nichtberücksichtigung bis zum 21. Oktober?
- Welche Ersatzplanung bestand für Vogels Ausfall, und weshalb blieb das WM-Aufgebot ohne dritte Person für den Männer-Teamwettbewerb?
- Wann wurde die geringe Aussicht auf eine regulär qualifizierte Frauenmannschaft intern erkannt, und welche Anpassungen folgten in Training, Planung und Kommunikation?
- Welche Zwischenziele, erfolgreichen Wiederholungen und Prüftermine begründen die PK-Vorschläge für 2027 und ihre jährliche Bestätigung?
- Wer reist in welcher Funktion und auf wessen Kosten zur Senioren-WM, und wie wurde der Begleitbedarf nach der Reduktion des Trampolinaufgebots überprüft und angepasst?
Woran die Ergebnisse in Nanjing gemessen werden
DSINA wird die WM-Leistungen in einer vertieften Folgeanalyse mit den Qualifikationsresultaten, den individuellen Nominierungsbegründungen und den angekündigten Rollen vergleichen. Ausgangspunkt ist der FIG-Meldestand vom 21. Oktober; spätere Veränderungen werden dokumentiert. Die Bewertung folgt diesen Maßstäben:
- Im Einzel werden Q1, Q2 und Finale mit Platzierungen, sämtlichen Kürwerten, gültigen Elementen und Abständen zur nächsten Runde erfasst. Die Nationenbegrenzung wird berücksichtigt. Maßstab sind die angekündigten ein bis zwei Halbfinals sowie der weitergehende Einzelfinalanspruch der Kriterien.
- Team und Synchron werden an ihren eigenen Zielen gemessen. Der Männer-Teamstart ist im dokumentierten Meldestand bereits vor dem Wettkampf ausgefallen. Eine Synchronmedaille wäre ein Erfolg dieser Disziplin; ihr Beitrag zur olympischen Einzelentwicklung ist gesondert zu beurteilen. [1, 38]
- Für die Wiederholbarkeit werden alle begonnenen Versuche ausgewertet: Abbrüche, vollständige Küren ohne Norm und Normküren; Nichtstarts stehen gesondert. Der Vergleich der Spitzenwerte mit den Folgerunden zeigt anhand sämtlicher Wertungsbestandteile, wodurch Gewinne und Verluste entstehen.
WAGC-Erfolge können eine Entwicklungsperspektive stützen, ersetzen aber keine Senioren-WM-Leistung. Auch ein erfolgreicher Männerauftritt würde die offene Frage nach dem Aufbau einer ausreichend breiten Seniorenauswahl nicht erledigen.
Die Bilanz vor Nanjing verbindet nachgewiesene Synchronstärke mit einer geringen Normquote und fehlenden Mannschaften. Lauxtermanns Cottbuser Leistungen erhöhen den Erklärungsbedarf für seine Nichtberücksichtigung. Die sportliche Führung muss darlegen, wie sie diese Lücken schließen und die Wirksamkeit ihrer Arbeit überprüfen will. Im Zielwettkampf wird sichtbar, welche internationale Konkurrenzfähigkeit aus Förderung, Training und Auswahl tatsächlich entstanden ist. An diesem Anspruch wird DSINA die WM-Ergebnisse messen.
Redaktioneller Hinweis
Der DTB kann die in diesem Beitrag dargestellten Tatsachen und Bewertungen jederzeit durch eigene Daten oder eine sportfachliche Stellungnahme ergänzen, korrigieren oder ihnen widersprechen. DSINA wird eine eingehende Stellungnahme sachlich prüfen und im Zusammenhang mit diesem Beitrag angemessen berücksichtigen.
Anhang zur Datenbasis
Die Übersicht enthält die zwölf Aktiven aus Teil 1 bei Hannover, Wölfe Cup und Potsdam sowie den Weltcups Arosa, Coimbra, Alkmaar und Riccione. Pflicht- und Synchronübungen sind ausgeschlossen. Cottbus und Lauxtermanns zusätzliche Starts gehören nicht zu dieser abgeschlossenen Zählung. [24]
Aktive Küren Normen national Normen Weltcups Normen gesamt Aurelia Eislöffel 12 2 0 2 Aileen Rösler 10 0 0 0 Gabriela Stöhr 4 0 0 0 Luisa Braaf 10 0 1 1 Maya Möller 12 0 0 0 Christine Schuldt 11 0 0 0 Adrian Thomson 9 0 0 0 Janis-Luca Braun 9 0 0 0 Ryan Finnlay Eschke 4 0 0 0 Lars Garmann 12 2 0 2 Fabian Vogel 8 0 1 1 Matthias Schuldt 11 0 6 6 Gesamt 112 4 8 12
Tabelle 16. Norm = Mindestpunktzahl und Mindestschwierigkeit gemeinsam erfüllt. Für den regulären WM-Einzelnachweis waren zwei Normküren erforderlich. Die Tabelle ist keine Aufstellung sämtlicher Kalenderjahresstarts. [17–24]
Komponenten der deutschen Sonntagsleistungen in Cottbus
| Start | D unverändert | E von Q1 zur Folgerunde | ToF oder S von Q1 zur Folgerunde | HD von Q1 zur Folgerunde |
|---|---|---|---|---|
| Matthias SchuldtEinzel | 18,900 | 15,300 → 14,000 | 17,550 → 17,360ToF | 9,400 → 8,900 |
| LauxtermannEinzel | 17,000 | 16,900 → 15,800 | 17,030 → 17,110ToF | 9,500 → 9,200 |
| Garmann und SchuldtSynchron | 17,000 | 6,825 → 7,750 | 16,060 → 17,840S | 9,050 → 9,200 |
| Eislöffel und MöllerSynchron | 11,500 | 7,950 → 7,750 | 17,480 → 17,100S | 9,400 → 9,350 |
| Rösler und VogelMixed | 12,600 | 8,050 → 7,650 | 17,860 → 17,680S | 9,650 → 9,250 |
Tabelle 17. Verglichen wird die beste Q1-Kür mit Q2 beziehungsweise Finale. S = Synchronität. Die unterschiedliche Skalierung von Einzel und Synchron erlaubt keinen unmittelbaren Komponentenvergleich zwischen den Disziplinen. [8, 10–16]
Der feste Qualifikationsbestand und die gesonderte Cottbus-Bilanz bilden unterschiedliche Ausschnitte ab. Die Cottbuser Abbrüche werden daher nicht als Saisonquote ausgewiesen.
Quellen und Berechnungsgrundlagen
Die Originalquellen sind verlinkt. Punktdifferenzen, Summen und Prozentwerte sind eigene Berechnungen. Q1 bezeichnet die erste Qualifikation, Q2 das Einzelhalbfinale. Die Cottbuser Ergebnisquellen umfassen die offiziellen Wertungsdatensätze mit Elementzahlen und Komponenten. Maßgeblich ist jeweils der angegebene Dokumentstand.
- DTB Nominierungskriterien WM 2026. Stand 22. Dezember 2025; Ziele, Normen, Auswahlwege und Zuständigkeiten.
- DTB Olympia und Perspektivkaderkriterien 2027. Stand 10. Dezember 2025; Seiten 1 und 3–4.
- DOSB Kaderdefinitionen vom 7. Dezember 2017. Seiten 1–2; Umsetzung der Reform und jährliche Bestätigung.
- DTB. Trio für Trampolin-WM nominiert. 7. Oktober 2026; bekanntgegebenes Aufgebot, konkrete WM-Ziele und WAGC-Entscheidung.
- DTB WM Generalprobe in Cottbus. 15. Oktober 2026; Erläuterungen zu Vogel und Lauxtermann nach Verletzungspausen.
- DTB Erfolgreicher Auftakt in Cottbus. 17. Oktober 2026; Einzelqualifikation und Synchronvorkämpfe.
- DTB Silber für Garmann und Schuldt. 18. Oktober 2026; Abschlussbericht. Die Zuordnung der Einzelplätze 12 und 13 folgt dem Ergebnisportal.
- Sporttech. Cottbus Männer Einzel Qualifikation. Offizielle Ergebnisdaten vom 17. Oktober. Stufe 1; Punkte, gültige Elemente und Qualifikationsränge. Schuldt 61,150; Lauxtermann 59,080 und 60,430. Der DTB verlinkt dieses Ergebnisportal.
- Sporttech. Cottbus Frauen Einzel Qualifikation. Stufe 2; beide Versuche, gültige Elemente und Rangfolge aller 26 Starterinnen. Angaben zu Bestleistungen stammen ergänzend aus Quelle 6.
- Sporttech. Cottbus Männer Synchron Qualifikation. Stufe 3; deutsche Paare und gültige Elemente. Schuldt und Garmann 48,935, im DTB-Bericht auf 48,94 gerundet.
- Sporttech. Cottbus Frauen Synchron Qualifikation. Stufe 4; sieben Paare aus sechs Nationen, sechs Finalqualifikationen. Rang vier für Eislöffel und Möller vor Anwendung der Nationenbegrenzung.
- Sporttech. Cottbus Mixed Synchron Qualifikation. Stufe 5; zehn Paare aus sieben Nationen, sieben Finalqualifikationen. Übungsdaten beider deutscher Paare.
- Sporttech. Cottbus Männer Einzel Halbfinale. Stufe 9. Schuldt 59,160 und Platz zwölf; Lauxtermann 59,110 und Platz 13. Beide mit zehn gültigen Elementen. Komponenten aus den zugehörigen offiziellen Wertungsdatensätzen.
- Sporttech. Cottbus Männer Synchron Finale. Stufe 12. Garmann und Schuldt 51,790, Platz zwei und zehn gültige Elemente. Vergleich zur Qualifikation in Quelle 10.
- Sporttech. Cottbus Frauen Synchron Finale. Stufe 11. Eislöffel und Möller 45,700, Platz vier und zehn gültige Elemente. Sechs Finalpaare.
- Sporttech. Cottbus Mixed Synchron Finale. Stufe 10. Rösler und Vogel 47,180, Platz fünf und zehn gültige Elemente. Sieben Finalpaare. Komponentenvergleich mit Quelle 12.
- DTB Ergebnisbuch Die Finals Hannover 2026. Einzelküren von Frauen und Männern; PDF-Seiten 1–6.
- Wölfe Cup Offizielles Ergebnisportal. 26. September 2026; Hauptwettkampf, insbesondere Männer-Vorkampf und Finale.
- Potsdam DJM und WM Qualifikation. 3. Oktober 2026; DJM-Küren und gesonderte WM-Qualifikationsgruppe, Stufen 17–19 und 26–27.
- World Gymnastics Ergebnisbuch Arosa 2026. Frauen-Einzel einschließlich Braafs Normkür.
- World Gymnastics Ergebnisbuch Coimbra 2026. Einzel-Q1 und Q2; Vogels Normnachweis.
- World Gymnastics Ergebnisbuch Alkmaar 2026. Einzelresultate; Vogels Q1 auf PDF-Seite 65.
- World Gymnastics. Ergebnisbuch Riccione 2026. 3.–4. Oktober; insbesondere Frauen-Q2 auf PDF-Seite 23 und Männer-Q2 auf PDF-Seite 45 sowie deutsche Einzelqualifikationen.
- DSINA. Drei WM-Qualifikationen und der internationale Vergleich, Teil 1. David Charles Pittaway; Fassung mit dritter Qualifikation vom 5. Oktober 2026. Tabellen zu 112 Einzelküren, zwölf Normküren und dem festen Vergleichskreis von zwölf Aktiven. Dokumentierte Primärgrundlagen siehe Quellen 17–23.
- DTB Trampoliner sammeln in Arosa klare Erkenntnisse. 29. Juni 2026; öffentliche Einschätzung der Leistungsdefizite.
- DTB Junge Synchron Duos im Weltcup Finale. 5. Juli 2026; Stabilität und internationale Leistungsanforderungen.
- World Gymnastics Nominative registrations Nanjing. Stand 1. Oktober, bearbeitet 2. Oktober 2026; PDF-Seite 6.
- World Gymnastics Provisional registrations Nanjing. 4. Juni 2026; zahlenmäßige deutsche Meldung.
- World Gymnastics Definitive registrations Nanjing. Stand 5. August 2026; PDF-Seite 1, GER-Zeile 20: acht Trampolin- und sechs Doppel-Mini-Aktive.
- World Gymnastics Directives Nanjing 2026. Abschnitt 7, PDF-Seite 9; Nominativmeldungen und Änderungsfrist bis 21. Oktober.
- World Gymnastics Work Plan Nanjing 2026. 29. September 2026; Abschnitt 8 auf Seite 10 und Fristenübersicht auf Seite 18.
- European Gymnastics Ergebnisbuch EM 2026. Vogels Einzelwerte 59,040 und 58,370 in Q1 sowie 58,780 in Q2; jeweilige Schwierigkeit beachten.
- DTB. EM-Silber für Synchronpaar Vogel-Schuldt. 12. April 2026; Synchronerfolg und Einordnung der Senioren-Einzelwettbewerbe. Vogels Weltmeistertitel siehe Quelle 34.
- World Gymnastics Athletenprofil Fabian Vogel. Synchron-Weltmeister 2022 und 2023.
- DOSB Stützpunktkonzept für den olympischen Sport. Dezember 2022; Bundesstützpunkte und sportfachliche Anerkennungskriterien.
- Bundeswehr Sportsoldat werden. Voraussetzungen für den Zugang zur Sportförderung.
- DTB. Fabian Vogel verpasst Trampolin-WM. 19. Oktober 2026; gesundheitlich begründete Absage, Entscheidung am Wochenende und keine Benennung eines Ersatzes in dieser Mitteilung.
- World Gymnastics Nominative registrations Nanjing mit Stand 21. Oktober 2026. Bearbeitet 22. Oktober 2026 um 08:06; PDF-Seite 6, deutsche Einträge 192–199. Zwei Athleten im Trampolin-Einzel und als Synchronpaar; sechs weitere deutsche Aktive im Doppel-Mini-Trampolin.
- Ardern und Mitautoren 2016 Consensus statement on return to sport. British Journal of Sports Medicine 50, 853–864. DOI 10.1136/bjsports-2016-096278. Allgemeiner fachlicher Rahmen zur Rückkehr nach Verletzung; keine Aussage über Lauxtermanns individuelle medizinische Situation.
- DTB Presseinformation WM Generalprobe in Cottbus. 8. Oktober 2026. Bereits hier dokumentierte Unterscheidung zwischen Lauxtermanns internationalem Wiedereinstieg und kontinuierlicher WM-Vorbereitung. Die zugehörige DTB-Webseite ist auf den 15. Oktober datiert.

