Sinn und Zweck von Kriterien Teil 2 – Blog

DSINA grüßt euch

SINN UND ZWECK VON KRITERIEN TEIL 2

Qualifikationswettkampf für die Europameisterschaften, Int. Dutch Open 18.03. – 20.03.22

Vorweg möchte DSINA folgendes mitteilen.

Es wird DSINA’s bestreben sein, zukünftig die Länge der Podcasts und Blogs auf ca. 30 Minuten zu reduzieren. Aufgrund dessen wird alles, was DSINA in einem Beitrag mitteilen könnte oder möchte nicht immer möglich. Deshalb wird, wie in diesem Fall, manches was in der vorhergehenden Podcasts und Blogs nicht behandelt wurde, an dieser Stelle aufgeschnappt und kommentiert.


DSINA beginnt diesen Podcast und Blog mit einer Frage und zwar: „Wie haben die Deutschen ‚Perspektivkaderaktiven‘ beim ersten EM Qualifikationswettkampf abgeschnitten?“.

In der Vergangenheit hat sich DSINA bemüht beide Berichte, Podcasts und Blog‘ einheitlich zu gestalten. In diesem Podcast und Blog ist das wegen der Gestaltung kaum möglich, aufgrund dessen ist es von Vorteil, diesen Podcast Beitrag als erste Anlaufstelle zu betrachten. DSINA’s Empfehlung, den Blog unbedingt zu lesen. Der Blog erleichtert die Übersicht über die wahren Leistungen der sogenannten ‚Perspektivkaderaktiven‘ zu verstehen und ein zu ordnen.


Und jetzt zum ‚Sinn und Zweck von Kriterien‘, sprich die Qualifikationskriterien für die Teilnahme an den Europameisterschaften Ende Mai Anfang Juni 2022.

Im ersten Teil von ‚Sinn und Zweck von Kriterien‘ (https://dsina.de/sinn-und-zweck-von-kriterien-podcast/ und https://dsina.de/sinn-und-zweck-von-kriterien-blog/) behauptete DSINA folgendes:

Grob gesagt, die vom Fachgebiet Trampolinturnen durchgewinkten Qualifikationskriterien machen keinen Sinn. Warum nicht? Der Zweck dieser Kriterien, sprich das Erreichen der Zielstellungen, was bedeutet, das Erreichen von ‚Finalleistungen im Einzel‘, ist nicht dienlich und wird nicht funktionieren. Warum nicht?

DSINA lenkte die Hörer und Leser auf eine frühere Berichterstattung von DSINA, sprich Podcast und Blog ‚WAS NICHT PASST WIRD PASSEND GEMACHT‘ Episode 18

https://dsina.de/was-nicht-passt-wird-passend-gemacht-podcast/https://dsina.de/was-nicht-passt-wird-passend-gemacht-blog/

Darin ist alles zu lesen was man über Qualifikationskriterien und die Zustände, die im Trampolinturnen hierzulande herrschen, wissen muss.


Nicht zu vergessen:

„Das Nominierungsverfahren für die EM 2022 hat folgende Zielstellungen:“
Erreichen von Semi-Finals Einzel und Finalleistungen im Einzel“.


Auch nicht zu vergessen:

Die WM-Qualifikationskriterien für die WM in Daytona Beach/USA vom 05.-09.11.2014, Stand 14.04.2014.

DSINA zitiert:

Unter Punkt „2 Vorrangige Zielsetzung:“

„Stabilität (jederzeit abrufbare und sichere Übungen), Qualität, Höhe. Höchste Punktzahlen mit höchster Wahrscheinlichkeit in Vorkämpfen inklusive TOF!“

Diese Anforderungen stammen aus der Feder von Michael Kuhn, dem damaligen DTB Cheftrainer für das Fachgebiet Trampolinturnen. Das es an der Umsetzung dieser Anforderungen gewaltig hapert ist eine traurige Tatsache. Die jetzigen Qualifikationskriterien tragen dazu bei, die desolaten Zustände an der Spitze des Trampolinsports hierzulande noch tiefer in den Abgrund zu befördern.

Wieso das?

Ganz einfach. Wie schon oft erwähnt aber offensichtlich nicht oft genug, die Anforderungen an die Trainer und deren Aktiven an der Spitze des Sports, sprich im Seniorenbereich waren bis zu den aktuellen Qualifikationskriterien immer an die aktuellen Leistungen der Aktiven hierzulande angepasst und nicht an internationale Standards.

Wenn DSINA die aktuellen Kriterien für die Teilnahme an der EM 2022 weiter analysiert stellt DSINA folgendes fest. Zusätzlich zu den erleichterten Bedingungen für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen werden weitere Erleichterungen in den Qualifikationskriterien eingebaut, die dem Klientel, sprich den Trainern und deren Aktiven gewaltig entgegen kommt.

Wieso das? Betrachten wir die Qualifikationskriterien von einem anderen Blickwinkel.


MINDESTANFORDERUNGEN WEIBLICH

Angestrebter Schwierigkeitswert: 14,4 P. (Mindestwert: 11,8 P.)

Kür: Endpunktzahl – 52,00 P. (Mindestwert) mit Kür-Schwierigkeitswert – min. 11,8 P.
Muss 3-mal erfüllt werden.

Hier lenkt DSINA die Aufmerksamkeit auf die Erfüllung der ‚MINDESTANFORDERUNGEN‘. Sprich die Kür Muss 3-mal erfüllt werden.

Wenn man das kritisch betrachtet haben wir folgende Rechnung: Es gibt 3 Qualifikationswettkämpfe, in dem die ‚Perspektivkaderaktiven‘ im Frauenbereich, sprich Deutschlands Elite, 52 Punkte und im Männerbereich 56,50 Punkte zu erreichen haben. Pro Qualifikationswettkampf gibt es 3 Möglichkeiten diese Kriterien in einem Wettkampf zu erreichen. Sprich, zwei Übungen in der Qualifikationsrunde und eine Übung im Finale.

Egal wie man das betrachtet, drei Qualifikationswettkämpfe bedeuten neun Übungen, die den Aktiven und deren Trainern zur Verfügung stehen um die erleichterten Kriterien nur dreimal turnen zu müssen. Das ist eine Beständigkeitsquote von gerade noch 33% die zu bewältigen sind um Deutschland auf internationaler Bühne des Sports zu vertreten. Das ist ein Witz, der nicht mal lustig ist, sondern unwürdig und traurig zugleich.


DSINA in einem Artikel 2017 mit dem Titel ‚Meine Einschätzung der Lage im Fachgebiet Trampolinturnen‘ in dem eine ähnliche Konstruktion gang und gebe ist. DSINA schrieb unter anderem folgendes:

„ … Dadurch war der Kader immer und ‚sicher‘ gefüllt. Diese Vorgehensweise gab allen die Bestätigung und das Gefühl, dass die Welt in Ordnung sei. So haben die Trainer ihr Soll sicher erreichen können und die ergatterten Kaderplätze haben ihre gute Arbeit untermauert. Die Aktiven haben die Bestätigung, dass ihre Leistung gut sei ansonsten hätten sie keine Kaderplätze bekommen, ein Trugschluss! Die Landesturnverbände und Vereine waren über ihre Kaderplätze erfreut und die weitere Führung deren Bundes- und Landesleistungszentren hatten ihre Berechtigung aufrechterhaltenund alle waren happy.

Dem war und ist aber nicht so, die Welt ist nicht in Ordnung und dieser ‚Fata Morgana‘ Effekt steuerte Deutschland unausweichlich auf nationaler und internationaler Ebene in eine Sackgasse unter dem wir als Fachgebiet massiv zu leiden haben.


DSINA zitiert:

Als Teamchef habe ich keine Aktiven die ich persönlich betreue oder betreut habe und deshalb betreibe ich keinen Protektionismus zu Gunsten irgendwelcher Aktiven oder Interessensgruppen.

Quelle:

https://dsina.de/einschaetzung-der-lage-podcast/
https://dsina.de/einschaetzung-der-lage-blog/

Fünf Jahre nach Erscheinung dieses Artikels und etlichen nach unten korrigierten Änderungen der Qualifikationskriterien, bleibt DTBs Fachgebiet Trampolinturnen an der Spitze des Sports ein Sicherheitshafen von Interessensgruppierungen, unter dem die weitere Entwicklung des Sports massiv zu leiden hat.


So ist es kein Wunder, dass die deutsche Nationalmannschaft beim Versuch, sich für die Olympischen Spielen 2021 zu qualifizieren, kläglich gescheitert ist.

DSINA hat am Anfang des Berichts eine Frage gestellt und gleichzeitig beantworten wollen und zwar: „Wie haben die Deutschen ‚Perspektivkaderaktiven‘ bei der ersten EM Qualifikation abgeschnitten?“.

Jetzt zu den Auswirkungen der Qualifikationskriterien beim ersten von drei Qualifikationswettkämpfen. Was folgt ist eine Reihe von Tabellen.

Wie sind die Tabellen zu lesen?

DSINA hat oft genug folgendes gepredigt das der Schwierigkeitsgrad einer Übung kein Thema ist. Im Seniorenbereich hängt der Schwierigkeitsgrad, den eine Turnerin oder ein Turner zu turnen hat einzig und allein von den Haltungswerten, der Time of Flight und dem horizontalen Displacement ab. Basta aus!

Dies bedeutet in erster Linie, die Aktiven haben eine Übung zu turnen, die sie jedes Mal durchzuturnen haben. Das steht ausser Frage. Das ist Stabilität. Wer nicht durchturnt hat verloren. Um die Stabilität zu gewährleisten brauchen die Aktiven eine gewisse Souveränität und hier kommt die Haltung ins Spiel. Da wir von der Nationalmannschaft reden, unabhängig vom Schwierigkeitsgrad einer Übung, alles was unter 8,00 an Haltung liegt ist inakzeptabel. DSINA redet hier nicht nur von 8,00 Haltung für die gesamte Übung, sondern von 8,00 für alle 10 Übungsteilen in einer Übung. Das ist Stabilität gepaart mit Souveränität. Dann kommt das horizontale Displacement, hier muss ein Richtwert gefunden werden für alle Ebenen, ob regional oder national. 9,00 wäre notwendig und alles was darüber liegt, ist auf internationaler Ebene ein absolutes Muss und ein willkommener Bonus. Zu guter letzt kommt die Time of Flight. Dies ist eine Komponente, die die Leichtigkeit einer Übung den letzten Schliff gibt. Es ist auch eine Komponente, die wie beim HD nicht von irgendwelchen Kampfrichtern beanstandet oder interpretiert werden kann. Die Werte, die du turnst, bekommst du ohne Wenn und Aber.

Das sind die Zutaten, die den Schwierigkeitsgrad einer Übung bestimmen sollten. Im Klartext, eine Übung muss zu Ende geturnt werden, es dürfen keine Haltungswerte unter 8,00 geduldet werden, das horizontale Displacement muss einen Wert von 9,00 plus vorweisen. Aus diesen drei Voraussetzungen entsteht eine Time of Flight die mit der Zeit zu optimieren ist. Zu guter letzt, wenn all diese Komponenten in einer Übung vorhanden sind, entsteht ein Schwierigkeitsgrad, welcher das auch immer sein mag. So entsteht eine sichere Übung von Souveränität und ästhetischer Qualität.

Unter dieser Betrachtungsweise werden die Ergebnisse der ‚Perspektivkader‘ bei den Dutch Open beurteilt.

DSINA markiert alle Ergebnisse Rot, die im Frauenbereich die folgenden Kriterien nicht erfüllt haben.

  1. Eine Haltung von 8,00
  2. Eine ToF von 16,00
  3. Einen HD Wert von 9,00
  4. Ein Schwierigkeitsgrad, der Punkt 1 bis 3 nicht gerecht wird

Dass diese Werte international orientiert und zu erreichen sind, ist an folgendem Beispiel belegt.

Leonie 2018 WM 10. in Halbfinale, sie verpasste das Finale um 0,15 Punkte

KürübungExecutionToFSchw.HDTotal
DTB Kriterien16,00 Kombi16,00 =32,0053,000
Leonie WM 201816,30 Kombi16,01 =32,3113,108,9054,310

Dutch Open, 1. Qualifikationswettkampf für die EM

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/event/TRA

Frauen Qualifikationswettkampf Ergebnisse:

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/stages/0/results

Leonie Adam

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
1.601,700,905.7605,885
9,607,705,309,28031,880

Hier eine klare Sache, so kann sich niemand für irgendetwas qualifizieren wenn in diesem Fall, Leonie nicht durchturnt. Deshalb ist alles Rot gekennzeichnet.

Final Ergebnisse:

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/stages/36/results

Qualifikation Männer Ergebnisse:

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/stages/9/results

Wie liest DSINA die Ergebnisse der Männer?

DSINA markiert alle Ergebnisse Rot, die im Männerbereich die folgenden Kriterien nicht erfüllt.

  1. Eine Haltung von 8,00
  2. Eine ToF von 17,00
  3. Eine HD von 9,00
  4. Ein Schwierigkeitsgrad, der Punkt 1 bis 3 nicht gerecht wird

Matthias Pfleiderer

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
15,3016,209,4016,52557,425
14,7016,208,8015,29556,095

Stellvertretend für die Männer ist eine Analyse der Ergebnisse von Matthias, die in DSINA’s Blog zu lesen ist.

Zu sehen ist alles außer einem Wert rot markiert. Es ist zu sehen, dass Matthias einen Schwierigkeitsgrad von 16,20 turnte, 15,60 war gefordert. Da er eine Endpunktzahl von 56,50 Punkten erreichte, bekam Matthias einen Bonus von 0,10 Punkten für jedes Zehntel, das er mehr als 15,60 an Schwierigkeit turnte. Sprich, Matthias bekam für sein DTB internes Ranking einen Bonus von 0,60 Punkten.

Trotz dieses Bonuses markierte DSINA diesen Wert Rot. Warum? Ganz einfach, den Schwierigkeitsgrad, den er turnte, war zu schwer um die Komponenten Souveränität und Qualität zu gewährleisten. Wieso, könnte man fragen? In beiden Übungen erreichte Matthias eine Durchschnittshaltung von gerade mal 7,50 Punkten in der Haltung. In beiden Übungen erreichte Matthias eine Durchschnittshöhe von gerade 15,91 Punkten in der ToF. In beiden Übungen erreichte Matthias einen Durchschnittswert von gerade 9,10 Punkten in der HD. Es mag sein, dass die beste Marke von Matthias, sprich 57,425 Punkten gut genug waren um einmal die Qualifikationskriterien für seine Teilnahme an der EM zu erreichen. Aber auf internationaler Bühne des Trampolinsports ist dieser Wert keineswegs konkurrenzfähig.

Im Finale brach Matthias seine Übung ab und erreichte eine Endpunktzahl von 5,550

Final Ergebnisse:

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
1,602,000,101,8505,550

Fabian Vogel

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
15,2015,609,5016,50056,800
15,6015,609,2016,70557,105

Final Ergebnisse:

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/stages/35/results

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
15,2017,109,8016,45058,550

Fabian ist der einzige, der sich bei den Dutch Open sowohl im Vorkampf wie auch im Finale mit allen drei Übungen die Qualifikation für die Teilnahme an der EM erkämpfen könnte. Er hat sich auf Anhieb für die EM qualifizieren können. In den folgenden 2 Qualifikationswettkämpfen spielen die Ergebnisse gut oder schlecht keine Rolle mehr, es steht fest, er ist nominiert.

Interessant ist die Tatsache, dass er die gleichen Werte in der Haltung und ToF bekam für einen Schwierigkeitsgrad von 15,60 und für einen Schwierigkeitsgrad von 17,10. Was deutet daraufhin, dass er Wert auf Durchturnen legt und zwar unabhängig von der Qualität der Übung. Das mag gut genug sein um sich für die EM zu qualifizieren aber mit 17,10 Schwierigkeiten wird die Luft aus Sicht der Schwierigkeitsentwicklung nach oben dünn. Mit einem HD von 9,80 ist die alleinige Entwicklungsperspektive, die Fabian hat, eine Verbesserung der Haltung und der Time of Flight. Ohne einer Haltung von 8,00 und einer ToF von 17,00 wird ein Schwierigkeitsgrad von 17,10 Punkte und eine Endpunktzahl von 58,550 auch auf internationaler Bühne des Trampolinsports keineswegs konkurrenzfähig.

Was haben die anderen ‚Perspektivkaderathleten‘, sprich Caio, Tim-Oliver und Matthias Schuldt bei den Dutch Open erreichen können?

Deren Ergebnisse sind auch in DSINA’s Blog zu lesen.

Hier eine schnelle Analyse. Alle drei ‚Perspektivkaderaktiven‘ waren nicht in der Lage, sich mit keiner der drei Übungen für die Teilnahme an der EM qualifizieren können. Matthias war nicht mal in der Lage, den obligatorischen 15,60 Schwierigkeitsgrad zu turnen. Mit einer Haltung von zweimal 13,80 in beiden Kürübungen war er völlig überfordert. So konnte er wie Caio und Tim-Oliver in den drei Übungen keine der Kriterien für die Teilnahme an der EM für sich verbuchen.

Caio Lauxtermann

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
12,6015,809,0016,21053,610
14,9015,609,3016,46056,260

Final Ergebnisse:

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/stages/35/results

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
14,9015,609,1016,54056,140

Tim-Oliver Gesswein

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
14,3016,009,0015,81055,119
14,6016,209,1016,12056,020

Final Ergebnisse:

https://sporttech.io/events/3236a71e-4e50-4ca7-5af7-b9f5dce30df8/ovs/stages/35/results

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
14,4016,008,6015,91054,040

Matthias Schuldt

HaltungSchwierigkeitHDToFErgebnis
13,8014,209,2016,29053,490
13,8015,009,0016,35554,155

Fazit:

Es nahmen am ersten EM Qualifikationswettkampf sechs ‚Perspektivkaderaktiven‘ teil. Von den sechs Aktiven konnten vier keine der EM Qualifikationskriterien erfüllen. Das sind 66% der Perspektivkader vor Ort, in Anbetracht der leichteren Bedingungen, unglaublich. Matthias Pfleiderer hat eine von drei Übungen für sich verbuchen können. Fabian hat alle drei Chancen genutzt und hat sich bei den Dutch Open nicht nur den Sieg holen können sondern sich auch auf Anhieb einen Platz in der EM Mannschaft sichern können.


„Angesichts der russischen Militärinvasion in der Ukraine haben sowohl der Internationale Turnerverband FIG als auch der europäische Turnverband European Gymnastics (EG) am 04. März ihre Positionen zum Umgang mit russischen und belarussischen Athlet*innen und Funktionär*innen bei ihren Wettkampfveranstaltungen erweitert.“ …

… „Dem FIG-Beschluss für alle von der FIG sanktionierten Veranstaltungen folgte auch der Europäische Turnverband und teilte mit, dass keine Athlet*innen, Funktionär*innen und Kampfrichter*innen des russischen Turnverbandes und des belarussischen Turnverbandes an europäischen Veranstaltungen teilnehmen können.“


Eine Entscheidung, die DSINA voll und ganz unterstützt. Lang lebe die ‚Demokratie‘ und hoffentlich endet bald der Krieg in der Ukraine. Und zwar lieber heute als morgen.


Wie immer, in diesen schwierigen Zeiten, passt auf euch auf. Bleibt gesund und munter, euer Podcaster und Blogger

David Pittaway

Als Sportbegeisteter, Trampolin Enthusiast und immer für unsere Sportart mit dem Herzen dabei hat Dave sehr viel in der Vergangenheit erreicht.
Jetzt ist es Zeit einiges an Wissen an die nächsten Generationen weiterzugeben.

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